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6,1,b (1867) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1649 bis 1680 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
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begehren ertbeilt Werden. So haben beyde Partbeyen Wegen Verlängerung des stillstandts Ihre schrifftliche Ver-^°rungsVr.,iundt außgewechselt, Welcher so lang bestehen vnd aufsrichtig gehalten Werden solle, biß die streittige Vor-^dibste Punctcn zum Rechten gesezt sein ; alsidan Wirdt man die Völckcr allerseits abfüehren vnd beurlauben. Weiln nunrZen des täglich darüber gehenden großen Kostens die partheyen müed, Wollen Wir verhoffen, daß solches in Wenig^ogen geschehe» vnd das Project völlig exvßvirt Werden solle. Damit dan Key den Armeen nichts thätliches Vorgange.Mdt deßwegen in aller eyl schreiben an alle Hohe Ofsicicrer vnd lüvmmeckanten im Feld speckirt Worden. E. gdn.°ilcn V»z »jf Vngut halten, daß Wir Key so gestalten Enderungen Kein eigenen Potten abferttigen dörffen; im^igei, Weide» Wir die überschickte Zwey Schreiben sambt der Matery den H. Ehrengesandten von Lucern nochmaln^ beste reeommonckirn vnd vns in E. gdn. beharrliche Huld, ncchst Göttlicher cmpfehlung vnd Nuriw Vorbitt, schuld-^^rsanibljch ergeben. liuz.tim Baden den 29. ?kbruursj 1656, vmb 2 Vhren nach Mittag.

C. gdn.

Dienstwillig gehorsame Mitrath vnd Diener:

I. Friderich Stocker, Seckellmeister.

Frantz Haffner, Stattschreiber.

(Solothurner Ka n t o n S a r ch iv,Thurgauische Friedenshandlung cks 1656").

42. Schreiben derselben an Solothurn vom Z. März 1656

Hochgeachte w. Gnedige Herrn Obern vnd Vätter.

Man der Schiffman sich dem Port nähert vnd endtlich nach außgestandener großer gefahr glücklich in den Haffen"»et Hai xr billiche Vrsach sich zu erfrewen; a>ßo Will es sich bev gegenwürttigen Fridens traetuton dermal» einst laßen^ehe», hinwegraumung viller schwehrcn ckiküvultütvn man schier den erwünschten soopum erreicht hette. E. gdn.

^erde» sich eri»»^»^ mit Weitleüffigern Vmbständen aber aus Vnßerm Vorigen Schreiben, Sonderlich aber dem letstcrn' ckat» den 29. ?edruurij, gnedig vernommen haben, Wie Villerhand obsweula sich ereügt Vnd durch Was Vnuer-^ ° aovickvntia. die gefasste Hoffnungen zu den Handlungen stündtlich geendert, auch von tag zu tag romorirt Worden.Ersten Nartiz Ward Kein zweiffel mehr Übrig, daß nach cinhändigung des iüngstangedeüten vnd von den 5 Cathol.

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^'g-wend, daß es' unmöglich scheine, es müeste nit allein die gantze Handlung sich zerschlagen, sondern auch zu e.ner aber-Ruptur schädlich außbrechen. Insonderheit ulwrirw die fach noch h-ff.iger drey '°"d°rb°r- n°»

Ze.ttungen aus dem En.libuch, In denen vermeldet, W°ßm°ß°n d.enit abget.etten sondern des Pfarrher.n newen Speicher sambt etl.chen haüßern ,n brandt gesteckt Helten, es .st Vn

. die animvmtüt dißer leü.hen zubeschreiben. Wei'n Ihre Wortt gleichsamb lauter feür D°nde. gewes°n^Vnd^dem sie Vns aberma.n Von dem morgen an biß vmb Ein Vhren nach m.ttag so W°' "'t Jw" >°^>"°n a,s> dolprrn vnd pochen aufsgehalten, auch Kurzumb von vns mockm erpreßen Wollen, haben W r

Mi. schwachrer müehe nur dis von Ihnen erhalten, daß man den G.geuthei. auch anhören vnd durch "v^?'hMs Schreiben an Bern vnd Eonooal von E-lach die Ab.re.tung .m Er., .buch W.der ur^rn m ge so au» b°'>». qegen abent. vnd haben beyde stätt Zürich vnd Bern vns, den Sckydorthen. nach Jnb°'t de dr . n Pun ensProject den Ausspruch oder mittel zu finden überlaßen Den nechst darauff folgenden Tag, 2. N-"t>i. hat man

Cathol. Ortben fürbescheidcn, Ihnen die importunta vnd Wichtigkeit Ihres vnerhörten proceckers Wol>>edg° S'e inständig gebetten, Wollen doch vff ihrer Meinung Wegen der Lowißern Abstrafsung so starck nit

^>g« Wenig gelt nit ansehen, sondern gedencken, daß die Zeit Kurz, die gefahr groß vnd der Kosten eines einzigen

eil höhxx st,ige, alß die Sum, mit welcher sie gebachte Low.her zu belegen gedachten, sich belaoffen Würde; Wir