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6,1,b (1867) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1649 bis 1680 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
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wohl, wie mann in Zuotragenheiten ein andern Zne Hülff khommen solle, bey bucchstäblichem Jnnhalt derPündtnuß gcstelt sein, Jedoch thuct mann Beeden Loblichen Stätten Freyburg vnd Solothurn alß nächsgeseßencn vollkhommcnen gwalt der gestalten anß sonnderbahrem Aydtgnoßischcn Vcrtrawen hiermit a»tragen vndt überlassen, daß Sye vff erstes ahnmahnen gleichwohl ohn einiche wcithcrc obligntion, alß warj^Sie vndt die andere Orth kbrafft diser Pündtnuß sonst verbunden, mit der begehrten Mannschafft vnHülff in nahmen deß gesambtcn katholischen Staudts dem Bistnmb gcstrackhs Zuezichen, welche bclMOrth vff dern vndt Ihrer Fürstlichen Gnaden verner ahnmahnen von denn übrigen Loblichen Orthe»vngesaumbt seeunätort werden solle».

Zum änderen wegen deß im Augstmonath Anno Sechzehenhundert Zwch vnd Fünffzig mit gcsambt^Aydtgnoßischcn (lorpors auffgerichten (lokonsionnl-wcscns sehe biß gegen ablanff der darinnen bcsti>»b^Fünff Jahren Zne warthcn vnd solche alßdann Je der Zeiten bcschaffenheit »ach Zuc bcrathschlagc« v»denn l^oniuneturon nach Zuc rksoluiorkn, ob selbige vff mehr Jahr Zuo xrolonNoron, oder wiesonst ahm vorträglichstcn erachten möcht, dahin einzucrichten, damit die Stifft Baßlische vndt Aydtgnö^vermischte Landt vndt Paß von sambtlichcr Aydtgnoßschafft vnd dem Bistnmb mit allgcmaincr Zucsah»^setzung desto beßer vnd vorthailiger erhalten werden möge.

Drittens weil ohne diß Ihr Fürstlich Gnaden mit den iczt ahngräntzcndcn Khöniglichen Franzi»Landen guettc Nachbarschafft pflegt, wollen die Löbliche katholische Orth sich ernstlich ahngelägc»laßen vndt verhoffcnlich sovil vermögen, daß bcy khünfftiger entwcders mit gesambter Loblicher

schafft crnolgender Französischen PundtSerncwcrnng oder doch bey Lolönnimoi'ung deß mit dennbcraitS gcschloßcnen BundtS daö Bistnmb Basel entwcders anßtruckhenlich cingeschloßcn oder

vorbehalten werde, daß Ihr Fürstliche Gnaden vnd dcro Stifft alß ein Pundtsverwandter freyer

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der ficherheit, fridenS vndt ruohstandtS beständig Zne genießen habe. ^

Vierdtenö ob Zwar etliche der eingangs vermeldter Herren Ehrengesandtcn vermaint, es khöntc >

ronouieruns diser Pündtnuß bey dem vorigen Buechstaben allerdings gelaßcn, Jedoch ist Ihr 8^Gnaden Zuc sonderbahren Ehren vndt khünfftiger kublkmorunZ dcro StifftS cingewilligct worden,malen die Pündtnuß ohne diß nicht meldet, wie, wo, mit vnd vff was oder wessen khostcn die crncwe^beschchen mücße, daß fürohin volgender maßen darmit altorniort vnd von dato ahn dlser solennist»oder Aydtlicher bekhräffligung der Pündtnuß oder Bundtschwurö über Zwanzig Jahr zne Baden, ^mann ohne diß ein Katholische Zuesahmenkhunfft halten würdt, durch bcuollmächtigte Gesandtsch»ff^^ ^andern kosten der Loblichen 7 Orthen vndt deß Bistumbö neben erinnerlicher ablesung der P»"mit roeizirveierlicher außlüfferung gebührender reuorson crncwcrt vnd über Zwanzig JahrPundtscbwur wider im Bistnmb gehalten vnd also von Zwanzig Zne Zwanzig Jahren Jeweilsgleichwohl vff begebenden Todtfahl deß jetzigen Herren (deine doch Gott daö Leben lang friste»oder eines anderen khünfftigcn Herren Bischoucnö Jeweils nach der Lontirination Innerhalb Zweyder Pündtnuß gemäß die nachrichtlichc erkhlärung hierüber denn Löblichen Orten schriftlich ^werden solle. Ihr

In Vrkbundt deß obigen scindt Acht glcichlauthende Abschidt Verfertiget, von Hochbc>»ö ^ ^Fürstlicheit Gnaden vndt dcro Thnmbkapitul auch deß Löblichen Orths Lucern Ehrengesandtcn