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September 1679.
wald en. Johann von Dcschwanden, Landammann von Obwalden; Joh. Franz Ackermann, Landammannvon Nidwalden. Zug. Beat Jakob Zurlauben, Ammann; Johann Weber, des Raths. GlarusDaniel Bussi, Landammann; Hans Peter Weiß, Statthalter. Basel. Joh. Rudolph Burkhard, Bür-germeister; Joh. Christoph Burkhard, Dreierhcrr; Joh. Heinrich ZäSlin, Drcierherr. F r c i b u r g. Fra»^Peter Vondcrweid, Sckclmcister. Solothurn. Franz Suri, Schultheiß; Franz Victor Bcsenval, Pcnncr.Schaffhanscn. Joh. Konrad Ncukomm, Statthalter; Joh. Jakob Stockcr, Sekelmeister. AppenzellJoh. Konrad Geiger, Landammann von Jnner-Rhodcn. Abt von St. Gallen. Fidel von Thür",Laiideöhofmcistcr. Stadt St. Gallen. Tobias Schobingcr, Kirchenpfleger und des Raths. Biet'Abraham Scholl, Stadtschreibcr.
». Der Zwck der Versammlung dieser Tagsaznng war, zu berathschlagen, in welcher Weise, ohneVcrlezung der Freundschaft, Frankreich bewogen werden könne, den Bau der projectirten Festung Hüningszu unterlassen. Nach dem eidgenössischen Gruße wurde indessen der eigentliche Gegenstand der Bcrath»»öbis zur Ankunft des französischen Gesandten Gravcl verschoben, den man ersucht hatte, ebenfalls in Bade»sich einzufinden. I». Schwhz und Appenzell Außer - Rhoden wurden unterdessen aufgefordert, ihresandtschaftcn ebenfalls abzuordnen, es traf aber nur diejenige von Schwhz ein. «. Indem Grabetbei seiner Proposition am 27. September die Eidgenossen an die erfahrenen vielfachen Beweise freund-schaftlicher Gesinnung seines Königs erinnerte, rechtfertigte er die Erbauung der Festung Hüningc», ^dem er sagte: „Ihr werdet während des lcztcn Kriegs wahrgenommen haben, daß daö Elsaß allezeit de»Einfällen seiner Feinde auSgesczt ist; daß die geringen Schanzen zu Höningen dieselben nicht verhindernmochten, Schiffe mit Kriegs- und Lebensmittelvorräthcn den Rhein hinunter zu führen und gegen dadKriegsheer und die Nnterthauen des Königs zu verwenden; daß Hüningen, als offener Plaz geg^'Deutschland, demjenigen, der sich desselben bemächtigt, den Weg in das Elsaß und in andere Provinze»des Königs öffnet, der König also genöthigt ist, daselbst fortwährend ein ansehnliches Corps KriegsMannschaft zu unterhalten, die er, wenn die Festung den Plaz sichert, vortheilhafter auf andern Seite»verwenden kann. Da er nun die Festung auf eigenem Boden baut, und dieß zu thun berechtigt ist, u»dBasel dadurch nicht nur nicht gefährdet wird, sondern erwarten darf, daß die Armeen des einen u»bandern TheilS, so wie dieser Paß gegen Deutschland geschlossen ist, nicht mehr Anlaß haben werden, l>^den Gränzen der Eidgenossenschaft zu nähern, also auch die Eidgenossenschaft der Nothwcudigkeit entHobe»sein wird, ihre Gränzen zu dcken, läßt sich erwarten, daß sie auch die gegen den Bau der Festung er-hobencn Scrupel fahren lasse." Nachdem hierauf die wegen der neuen Festung an den König selbst undan den Gesandten Gravel gerichteten frühern Schreiben nebst der erhaltenen Antwort des leztern noch'mals in Uebcrlcgung genommen worden waren, erhielt ein Ausschuß den Auftrag, dem Gesandten die gcge»den Fcstnngöbau zunächst an der Glänze sprechenden Motive darzulegen, nämlich Interesse, Sorge undungleiche Gedanken des gemeinen Mannes und die bei den Fürsten und Ständen über die der Kro»^Frankreich geleisteten Dienste herrschenden ungleichen Nachreden. Als aber weder diese Vorstellungen »^auch die „Hindeutung auf eine gewisse limitirte Neutralität oder Garantie" den Gesandten bewegen konnte,sich gegen den Festungsbau zu verwenden, wurde gut gefunden, sich mit Schreiben an den König und a»die Herren Louvois und Pompone zu wenden und den Landvogt Samuel Stcttler mit Ucberbringung der-selben und Bitte um Antwort abzuordnen. Da indessen von Gravel wenig Hoffnung auf Erfolg gemacht