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6,1,a (1867) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1649 bis 1680
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Juli 1676.

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Conferenz der evangelischen Orte anläßlich der Jahrrechnungs-Tagsaznng zu

Baden. 1«7«, im Juli.

Staatsarchiv Zürich. Allg. «bsch. Sd. l»s, kvl. 590.

Gesandte: S. JahrrcchnungS-Tagsazung (für Glarus Landammann Jselin).

«. (S. u. Rhcinthal). I». Es wird gut erachtet, daß Basel die Angelegenheit des sogenanntenSamson, Cointe de Broglio, der arm und dürftig nach Basel kam, schnell an Credit und Vermögen zu-, ein prächtiges Wesen und hohe Korrespondenzen führte und dessen zurükgebliebcnc Habe nache>ner Gefangennchmung von beiden kriegführenden Mächten in Anspruch genommen wird, vor die all-unreine Sizung bringe, v. Den Obrigkeiten wird der Antrag gestellt, den Gemeinden Hanau und^'kdcrglatt im Toggenburg zu einem Eapitalfond im Ganzen 600 Gl. beizusteuern, nämlich Zürich 144,198. GlaruS 21. Basel 90, Schaffbausen 81, Appenzell A.-Rh. 24. Stadt St. Gallen 42. «I.^chdcm von den katholischen Orten der Antrag, eine Abordnung an den Friedenskongreß zu Nimwcgcu^ senden, abgelehnt worden ist, erklärt Bern, daß wenn die evangelischen Orte bedenklich finden eineAbordnung in gemeinem Namen zu veranstalten, von dort aus wenigstens ein Secretär werde hin-Usandt werden, um unerkannt dem Gange der Verhandlungen zu folgen und den Verlauf zu berichten.' Dankschreiben des vr. ZaffiuS auö Venedig vom 2./l2. Juni: Wie bei den »cmcischen Svielcn Her-"'Us, bei den isthmischen Neptun, bei den pythischen Appollo und bei den olympischen allein Jupiter an-rufe» worden sei, so habe man für die unglüklichen ungarischen Prediger, denen in ihrem Elend selbstw Türken in Neapel Mitleid erwiesen, unter allen christlichen Völkern mit d'cm höchsten Vertrauenden evangelischen Eidgenossen Hilfe gesucht, welche in Großmuth. Tapferkeit und „Scharfsinn der,Wahrheit" einen so mächtigen Schuz gewähren, daß man glauben möchte, die Seelen ihrer berühmtenErfahren haben wieder in ihren jezt lebenden Söhnen Wohnung genommen; daher denn auch er, aufvon Tuest auö an ibn gelangte Bittschrift vor allen Dingen bei der rcformirtcn Eidgcnossen-angeklopft und alle von den bedrängten Leuten allenthalben her, auS Gcfängniß und ab Ga-, an ihn eingegangenen Briefe sammt den seinigcn, mit denen er gleichsam an allen Orten einenEilige» Lärmen geblasen, erstlich in die liebe Eidgenossenschaft, als den nächsten Gnadenstuhl, hernach inNiederlande, Frankreich, Bünden und andere europäische Provinzen auSgcsandt, worauf dann die Eid-Bossen den andern Glaubensgenossen auch mit hilfreicher Liebe vorangegangen seien, besonders auchden holländischen Gesandten Malapcrt die Gencralstaatcn zur Thcilnahme bewogen haben, so daß,'^chdein das Rcttungöwerk vollendet sei, vor allen Andern auö den evangelischen Eidgenossen der Dank^bühre u. s w. Mit diesem Schreiben des vr. ZaffiuS wurde den Ständegesandten zugleich die Ansicht^ zürcherschen Chorherren und Magistrate mitgethcilt, daß nicht die ganze Zahl der ungarischen Pre-'Ur in pjx Niederlande gefördert werden solle, wo der KriegSbedrängnissc wegen laut Schreiben des I)r.vniiann aus Utrecht weniger auf Hilfe zu rechnen sei, sondern nach MalapertS Antrag nur sechs bisderselben in die Niederlande gehen, andere nach Deutschland, die übrigen, soweit ihre Gesundheit hergestellt^ werde, nach ihrem eigenen Wunsche in ihre Heimat zurükreiscn mögen. Dieser Ansicht wird dann

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