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6,1,a (1867) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1649 bis 1680
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Mai 1667. 711

um das burgundischc Salz handle, an welchem ihm mehr gelegen sei, hält auch denchic,, ^machten Porwurf, den SalzprciS gesteigert zu haben, darum für unbillig, weil er selbstde» Preis zahlen müsse; der Grund des entstandenen SalzmangelS müsse darin gesucht wer-

"nd^em Steiner Salz »ach Uri zu liefern verwehrt habe; Uri wolle aber den freien Kauf^te„^ hemmen lassen und habe daher den dortigen Kauflcutcn erlaubt, mit Steiner einzu-^ verwundern, wenn man bisweilen auch ihrerseits um ihres gemeinen

^»n>/ ^"f andere Meinungen sich auslasse." Auch Schwhz meint, um wohlfeiles Salz zu haben^eier darauf an, dasi die Obrigkeiten den Salzhandcl in ihren Händen haben, sondern daß

Salzpfanne sei; „denn wir bald nicht mehr freie Leute seien, sondern bald in Salz,in Nördlinger, bald in Kupfer der Zwang vorgenommen werde, daß man von Nie-^ einem Particularcn solche Waarcn haben müsse, welches dann keine freie Handlung sei,^ol>lf rcmedirt werden." Untcrwaldcn will ungeachtet alles dessen zu gemeinsamer

^ lusammcnhaltcn, in Erwartung, die Orte werden, wie in Baden verheißen worden sei, amSähe - " Salze, an welchem Keller jährlich großen Bortheil ziehe, Genuß haben. Endlich wird dieZureden des Obcrvogtö Wirz und der Abgeordneten LuccrnS in den Abschied genommen.

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Conferenz der Orte Uri, Schwhz, Unterwalden und Zug.

Brunnen. <5. Juni.

tia»to»»arch!v Zug. Abschicdband Nr. 27.

Schmid, regierender Landammann; Joh. Franz Schmid, alt-Landammann,^»dc^l P^en. Schwhz. Franz Reding, regierender Landammann; Martin von Rickenbach undKaspar Abhbcrg, beide alt-Landammann; Franz Betschart, Statthalter und Landes- -^"l^rwald cn. Obcrstlieutcilant Johann Jmfcld, Landammann, und Landvogt Wolfgang^ ^"^^""'^un, voir Obwaldcn; (Joh.) Franz Stultz, Landammann, Bartholom«! Odermatt, alt-^»l>cn.Zug. Karl Brandenberg, Statthalter und Landeshauptmann; Jakobalt-Ammann.

k Konferenz war zusammengetreten auf von Luccrn aus schriftlich gestelltes Begehren desilhost wattenwhl, der katholischeil Majestät zu Spanien Rath und Ambassador in der Eidgenossen-^Prafschaft Burgund. Nach Ablegung des eidgenössischen Grußes und gegenseitiger Er-witte ^ ^ustruetionen, welche gleich befunden wurden, wurde Herr von Wattenwhl durch vier De-Plopgs'!" Session abgeholt und im Namen aller Orte gebührend begrüßt. In seiner nun gehaltenen°l» ^ Wattenwhl auf das große Interesse hin, welches die Eidgenossenschaft natürlicherweise

. ^"^ung der Frcigrafschaft habe, indem sie nach deren Uebcrwältignng und Einverleibung inGenfer- bis zum Bodcnsce von dieser Macht umgeben wäre. Welche Gefahr für die^sstcnz aus dieser Sachlage der Eidgenossenschaft erwachsen würde und in welche Abhängigkeit