Januar 1667. 695
^ , besonders des bedungenen treuen Aufsehens, ist Vorsicht nöthig, um nicht durch eine
in Verlegenheit zu gcrathen, was um so mehr zu berüksichtigen ist, als man bei der bis-^^^^gung des Erbvereins den grösten über ganz Deutschland hereingebrochenen Ungewitterndjx ^ ^sgewichen ist. Daher dürfte zuerst Oesterreich seine Anträge näher zu bezeichnen veranlaßt undÄci ^ andern Religion und ihr Bestreben, die Gunst Oesterreichs zu gewinnen,
den ^ gezogen werden. Von der Ansicht ausgehend, das treue Aufsehen erstreke sich nicht nur dahin,Oesterreichs weder Paß noch Munition oder Proviant, noch von unserm Gebiete aus einend>el„, ' unserer Dicnstmannschaft in Frankreich eine Transgression gegen Oesterreich zu gestatten,^"tretende Feindseligkeiten schriftlich und durch Gesandtschaften vermittelnd abzuwenden, wirdg^'chwohl hüten müssen, dieß offen auszusprechen, jedenfalls jede Zumuthung von thätlichcrkiH .^^^uen, hei diesem Anlaßt auch die lästige Erhöhung der Zölle zur Sprache bringen und denRint ° Wunsch, unmittelbar das Salz beziehen zu können und nicht mehr an Melchior Steiner undPartikularen gebunden zu sein, denen das Faß Salz um einen Gulden unter dem für die
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tjx z..' ^uf das päpstliche Brevc und die Zuschrift des Nuntius, betreffend die für Venedig gegen^M)rte Hilfe, dürfte weiter als zu Erklärung der Bereitwilligkeit so lange nicht eingetreten^ die gesagt wird, worin solche Hilfeleistung bestehen soll, und namentlich Venedig selbst nicht
lbchx ^elischeu Orte sich wendet, wobei noch in Betracht kommt, daß Venedig schon länger zum Nach-ts ^ katholischen Orte mit den Orten der andern Religion in Verbindung gestanden ist. Die in^siei Session verlesenen Schreiben von Glarnö, Frciburg und Appenzell gehen ebenfalls nur aufchristlichen Eifers, l. (S. u. deutsche Vogtcien überh.). K. (S. u. Frciämter). I», (S. u.>» ^ (S. u. Freiämtcr). Ii.» Daß Baron von Greißh, Gesandter von Savohen, sich schon lange
^ aufhält, ohne davon Anzeige zu machen, angeblich, weil er befehligt sei, vorerst die Erledigung
^gebotenen Preise geliefert werde. Gegen das Bestreben einzelner Partikularen, den ganzen Salz>ber Eidgenossenschaft an sich zu ziehen, sind auf der badischen Tagsazung Maßregeln zu be-
^ iiH " uvzuivarrrn, nnu urn vsriuinnicyaslcn oer ^rre nicy^
^chiil ^"^^^cßen, demselben einen Besuch zu machen nnd ihn an die rükständigen Satisfactionsgcldcr,^^^^^'czilegicn und besonders auch an die für das Regiment des Obersten Ulrich seit 1619auf 51,0(10 Silbcrkronen sich belaufenden Kricgsgelder, und zwar an diese leztcrn um so^fftei/ mahnen, da er neulich eine solche Mahnung mit dön schimpflichen Worten abwies, des^>ßh" ^ dessen Regiments Dienste haben dem Herzoge zu schlechtem Nuzcn gereicht. Baron>» ^ ^"iwortete auf diese Vorstellungen, er müsse vorerst den andern Aufträgen obliegen, werde dann^ ersten drei Punkte das Möglichste thun; die Ulrich'sche Forderung sei eine alte An-^' ^^1^ alte Schulden der Vorfahren zu zahlen würden Millionen nicht erklckcn. I. Da in dem"'^anz an den Nuntius gewiesenen Ehchandcl des Franz Mcinrad von Roll von Uri der Gegner die^ainz ziehen will, wird auf Antrag des Landammannö Schmid der Nuntius ersucht, bei Con-, ^ ^asirken, daß in diesem Falle die Appellation durch die Nuntiatur nach Rom gewiesen werde.' vier cnnetbirgischc Vogtcien überh.). i». (S. u. Engclberg).
cÄenf obwaltenden Streits abzuwarten, will den Gesandtschaften der Orte nicht genügen, daher