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6,1,a (1867) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1649 bis 1680
Entstehung
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August 1666.

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Conferenz der evangelischen Orte.

Aarau. Ktti«, August (9 alt. Kal.).

Staatsarchiv Zürich. Allg. Absch. Bd. 15S, kot. soo.

Gesandte: Züri ch. Joh. Konrad Grebcl, Statthalter; Joh. Jakob Haab, Sckclmeistcr. Bern.Tnsching, Venner; General Sigmund von Erlach, dcö Raths. GlaruS. (Entschuldigt.)^ Rudolph Burkhard, Bürgermeister; Joh. Ludwig Krug, des Raths. Schaffhausen.

Mchcr, Bürgermeister; Alexander Hurter, Sekelmeistcr. A P p e n z e l l A.-R h. PelagiuS

Landammann. Stadt St. Gallen. Tobias Schobinger, des Raths.

Anzeige, daß die zwischen England und Holland im Gange befindliche FricdenSunter-GlaubcnSdrangsale der evangelischen Toggenburgcr die Konferenz veranlaßt haben. I».d«sGegenstand wird vorgelegt zunächst ein vom 2t. Juli 1666 datirtcs SchreibenZtti</ H^ubeck, Professor der Theologie zu Lehden, an vr. Hottingcr, Professor der Theologie in Zürich,- worin I)r. Hornbcck, wie er sagt nicht ohne Varmissen seiner Obrigkeit, den Wunsch ausspricht,

^el,^ ^ dejt die evangelischen Eidgenossen zwischen den beiden kriegführenden Mächten vcr-werden sodann zwei Entwürfe von Schreiben mitgethcilt, in welchen König Karl von

dleser Kaiser'und dem König von Spanien zuvorkommen möchten. Nach Verlesung

^ d Gencralstaaten von Holland gebeten und crmahnt werden, zu bedenken, daß jede Schädi-

ihtx' ^ einander zufügen, die Kräfte der evangelischen Glaubensgenossen schwäche und die Gegner"»ttf ^ erfreue und stärke. So gerne auch das Verdienst der guten Rcdaction dieser Entwürfe^urde, so weigerte sich doch Bern, bei dieser Jntercession sich zu bctheiligen; Andere meinten,^teih ^ bezüglich Hollands einfach von dem für Bewilligung von 36(X) Mann eingegangenen Dank-^chen' nehmen sollen, eine Gratulation zum münster'schen Frieden und den Wunsch auSzu-

^uch mit England Friede geschlossen werde.*) e. Eine umfassende Darstellung der toggcn->hke ^schwcrden zählt deren drei Arten auf, welche die Religion betreffen (daß die EvangelischenInhalt dcö eidgenössischen Glaubensbekenntnisses üben dürfen, daß sie zu Cere-iklhst ^^^'Pen werden, die ihrer Religion zuwider laufen, daß man sie bei allen gegebenen Anläßt»,'^lit// Gefangenschaft, von ihrem Glauben abfällig zu machen sucht), und zwei Arten, welche auf die^ ^ziehen (heimliche Kundschaft, ungleiche Rcchtsübung gegen Evangelische und Katholische,^ile ^ maßlose Büßung der Evangelischen, Verlezung der allgemeinen LandeSfrcihciten und^le„ " ^ ^ ' besonders Verlezung der Rechte der Stadt Lichtenstcig), belegt solche mit zahlreichen Bei-gab unter Verweisung auf die Verträge, und fügt namentlich die Verträge und Freiheiten von

bninn '^" Schreiben gicngcn wirklich in veränderter Form am 26. October ab, indem für jene» für England die FeuerS-Niii - ^ ^^tidon, für das an Holland sein Antwortschreiben wegen der bewilligten 3660 Mann und des darin angezeigte»Alchen Friedens als Anlaß bennzt wurde, um die Friedensvorslellungcn anzubringen. (S. Abschied 148, «,)

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