September 1665.
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Conferenz von Schwyz und Glartts.
Einficdeln. 2. und 3. September.
.OantonSarchIv (Mar»«.
Gesandte: Schwyz. Kaspar Abyberg, Landammann; Martin Belmont, alt-Landammann; Johann^""^'^tkelmeister: Franz Betschart, alt-Sckelmcister; Karl Ccbcrg, Zcughcrr. Glaruö. Fridolin^ ^'> ^ndaiiimcinn; Joh. Balthasar Müller und Joh. Heinrich Elmer, beide alt-Landammann; Kaspar^ - Statthalter.
^lf»cl ' hatte die Confcrcnz wcgcil der lange umgctricbcncn Abzugsstrcitigkeit verlangt und er-
geh Miltischcn Erben bei Anlaß des Todesfalls der Frau Anna Margaretha Brunncr,
„Ig das Ansuchen stellen, sich ans dieser Erbschaft wieder um so viel bezahlt machen zu dürfen,
Ihrigen in Einsiedcln und anderswo in der Jurisdiction von Schwyz bezogen worden sei.^rlaiigt, daß Glaruö zuerst sich zur Annahme des am 36. Juni*)l. I. zu Einsiedel» in Sachendie gAbschieds erkläre. Die Abgeordneten von GlaruS sind aber dazu nicht ermächtigt. Erfolgt""'""3 in Monatsfrist, so wird eine Conferenz nach Lachen angeordnet. I», Schwyz verlangt,Vv„ Bkj»g ans den Untervogt zu Schanis, Johann Dicthelm Wilhelm, sich zu dem Ansazc
^gt dr verstehe. Glaruö erwidert, man habe durch einen obrigkeitlichen Ausschuß den Unter
ermahnt, nachzugeben und damit zu verhüten, daß die Obrigkeiten nicht seinetwegen sichk b/'I" zulezt dennoch alle Kosten auf ihn fallen; da er auf seiner Meinung bcharrt habe,
/ ^larus auch bei dem Ansazc von 8666 Gulden. In den Abschied. Q. Die noch fehlenden^glcn ^ ^'schcn Toggenburg, Utznach und Gaster zu sezcn wird den bcidcit Landvögtcn und Untcr-^u»d "^'tasscn. ,1. Glaruö bringt an, da die Landschaft March sich unterfange, „gescztc Gulden jedesw ^ Dicken auszulösen," so sollte hierin rcmcdirt werden, ^si ivkoroinlnui. r. GlarnS empfiehltch^r Gallati, daß ihm die in der March als ErbSabzug einbchaltcncn 7 „Guldenpfundc"
werde». Gchtutlrekoroiuluui. l, Glaruö erinnert, daß von den l666 Gulden Strafe, welche
t»k„ Aufdcrmancr einem Ehemann in der Grafschaft Utznach auferlegte, der seine Frau zu vergiften
^ttt "^chtc, bis dahin dem dortigen Stande nichts zugekommen sei. ^,6 rokoromluin. ßx. Schwyz^'bstc ^""sch, daß die Marchstrcitigkcit zu Klön und dieser Enden wo möglich »och im Laufe desSvstj^^edigt werde. ^,6 rokoronäuin. I». Landamman» Marti klagt, daß er, als er bei dem Wi-^"^andc von Baden kommend bei dem Hurdcr Felde anlanden und aussteigen wollte, vonb"" Schwyz mit uugutcn Worten tractirt worden sei, die seine Ehr' und guten Namen^"t)er gesonnen sei, dieselben darüber zu bcrcchten; er bittet daher um gebührende Assistenz, wasder Gebühr, nä rekoromlum genommen wird.
Ebschied dieser täonscrcnz konnte nicht ausgesunden werden.