«34 Juli 1664.
ganzen Verlauf des ProcesscS drukfertig zusammen zu stellen, um, wenn eine Ruptur erfolge, / ^ ^Herren und Standen denselben in einem Manifeste zur Kenntnis; zu bringen. Nach anderer AnMstman in Form gewöhnlicher Zuschriften den verbündeten Fürsten, Herren und Ständen und den ^genossen, sowie nach Konstanz und Innsbruck, dem Grafen Casati für den Gubernator zu Mahla»d ^der Sache Bericht geben und sich empfehlen. Ferner schien es an der Zeit, den KriegsrathKriegsfall hin zusammen zu berufen. Endlich zog man vor, die Rükkunft der Gesandten vonabzuwarten. I». In der folgenden Sizung hatte nochmalige Discussion dasselbe Ergebnis;; daher ^man angemessen, die angetragenen Zuschriften vorläufig zu entwerfen; auch soll hinsichtlich Frcibn»^^Solothurns Luccrn zu fernerer Korrespondenz mit denselben gebeten werden, Uri der LandschaftBericht zu geben fortfahren; mit Graf Casati ist wegen allfälligcr mahländischcr Hilfe zuferner dürfte eine luccrnische Gesandtschaft nach Bern nicht ohne Nuzcn sein. e. Dem Landsch^ ^Baden wird befohlen, an den Residenten Mouölicr die verabschiedete Antwort, betreffend diebchändigen, hingegen mit der die Kaufleute betreffenden Angelegenheit, um nicht die Pension zu "noch innc zu halten. «I. Bei der Frage, wie und wann man die Tagsaznngsverhandlungcn ^wieder aufnehmen solle, kam man zu der Ansicht, daß wenn auch in Fraucnfeld die Exccution dcodinger Unwesens erfolge, die Fehler und „Vertrabungcn" der zürcherschcn Angehörigen nichtbleiben dürfen, daher auch den übrigen katholischen Orten und Bern davon Bericht gegebenSession Klage gegen Zürich geführt und Reparation gefordert werden müsse, mit der Erklärung, ^ ^fernerhin dergleichen Zutrageuheiten als Friedbruch ansehen würde, v. Die Schirmortc theilcn >zur Verwahrung der Stadt Rappcrswhl angeordnet worden sei. k. Die Versammlung deö Kr»^ist einstweilen verschoben. K. Da die Gesandten von Schwhz zwar gestern (29. Juli) nach Haust 5 ^kehrt, dagegen einige der in Fraucnfeld gewesenen Gesandten angelangt sind (Amrhhn, Wirz, St» ^wurde die Relation der leztcrn über die Vorgänge und Verrichtungen zu Frauenfeld undstandcne nicht geringe Leibs- und Lebensgefahr mit Dank vernommen, der Entschluß, solche unelst^treulosen Bcgcgnisse nicht zu leiden, bestärkt, den Gesandten noch wegen dessen, was sie dcmH" ,Rost in Konstanz und durch Landeöhofmeistcr von Thnrn dem Abt von St. Gallen habe" ^ ^c»lassen, der Beifall bezeugt, indessen die weitern Bcrathungcn auf die Vörtischc Conferenz dcSMontags verschoben. Hingegen sollen die verabredeten Schreiben an die betreffenden Fürsten,und Orte beförderlich ausgefertigt werden; dagegen wird von der Anfertigung eines besvndcruwie abstrahirt, da laut Mitthcilnng Amrhhn's das über die fraucnfcldische Handlung dst
stük als solches dienen kann. I». Der Antrag, auch die cnnetbirgische Jahrrcchnung, wie dwl> ^badischen der Fall sei, zu suspendire», bleibt den Obrigkeiten anhcim gestellt; gleichermaßen an ) ^sendung einer Gesandtschaft nach Bern. I. Was bereits gegen Baden, Bremgartcn undgeordnet worden, soll auch hinsichtlich Napperswhls beobachtet werden, lt.. Die Katholische»sind für den Fall einer Ruptur in guter Consideration zu halten. I. Die Geistlichen sinddas Volk von der Kanzel herunter zu berichten und aufzumuntern; die Gegenpartei feiert anst ^
Anmerkung. Bei den Verhandlungen «^1, die am 30. Juli in Folge der Ankunft derwaldner Gesandten uus Frauenfeld und deren Bericht stattfanden, waren die Gesandten von Schwyz »ich»sowie jene von Unterwalden, bereits am Tage vorher, mit welchem die Conferenz eigentlich zu Ende war, a ^