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6,1,a (1867) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1649 bis 1680
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612
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«12 März 1664.

und wird nach Vorlegung seiner Creditive wieder in seine Herberge begleitet. In Betracht, daß Ms"'schaft in eigenen Kosten zu stellen viel Bedenkliches habe, wird endlich beschlossen, 10V» CentnerPulver zu liefern, die in Schaffhausen in Empfang zu nehmen seien, und zwar in erster Lieferung ^Centner ans den bevorstehenden Mai; dazu soll beitragen: Zürich 50, Bern 75, Lucern 40,

Schwhz 25, Nntcrwaldcn, Zug und Glarus je 16, Basel 25, Frciburg 30, Solothurn 25, SckaW ^und Appenzell je 20, Abt von St. Gallen 36, Stadt St. Gallen 20, die III Bünde 30, Wal^Mühlhauscn 10, Biel 10, also zusammen 504 Centner; ferner die Vogtcicn Lauiö 30, Lugga»" ^Mainthal 7'/«, Mcndriö 7'/,, Frciämter und Sargans je 16, Rheinthal 12, Thurgau 30, Stadt ^10, Grafschaft Baden 10, Brcmgarten, Mellingen, Dießcnhofen und Bischofszcll je 8 Centner;und Rapperöwhl sind der Beiträge enthoben; was zu den 1000 Centncrn noch fehlt, vcrthcilt dann o ^als Vorort auf die Stände, falls der Türkcnkrieg Fortgang hätte. I». Das 1647 zu Whl a»BcitragSvcrhältniß wird revidirt, und zwar sollen Basel und Schaffhausen zuerst erklären,

Munition leisten wollen; in der Mannschaft soll Freiburg von 1000 auf 800, Solotburn von 6 ^600, Bern von 1800 auf 2000, Abt von St. Gallen von 800 auf 1000 Mann gesczt werde». T>c"0" ^ist das BcitragSvcrhältniß nunmehr folgendes: Zürich 1400 Mann und 6 Stüke, davon drei 6-4^^die andern nach Belieben; Bern 2000 Mann und 8 Stüke, davon vier 6-Pfünder; Lucernund 5 Stüke, davon zwei 6-Psünder; Uri 400 Mann und 2 Fcldstüke; Schwhz 600 Mann und ^ ^stüke; Untcrwalden 400 Mann und 2 Fcldstüke; Zug 400 Mann und 2 Fcldstüke; Gla'"^^Mann und 2 Fcldstüke; Basel 200 Mann und Kriegsmunition; Frciburg 800 Mann und ^davon zwei 6-Pfündcr; Solothurn 600 Mann und 4 Stüke, davon zwei 6-Pfünder; ^Hausen 200 Mann und Kriegömunition; beide Appenzell 600 Mann und 4 Stüke; ^ bSt. Gallon 1000 Mann und 4 Stüke, davon zwei 6-Psündcr; Stadt St. Gallen 2»0 ^ ^und 2 Stüke 6-Pfünder; Biel 200 Mann und 1 Stük; Lauis 400 Mann; Lugga'"^DMann; McndriS 100 Mann; Mainthal 100 Mann; Frciämter 300 Mann; Sarg a " ^Mann. Diese 12,000 Mann bilden den ersten Auszug; dabei hat jedes Ort bei dessen ^ Beinmal so v>cl,alß zweimahl", bereit zu halten. Von diesen 12,000 Mann soll jede Compag'^Mann zählen, jedes Ort mit seinem Ehrenzeichen auörüken, auf je 100 Mann 60 Musketiere,^harnischte, 15 bloße Langspicßc, 10 Hellebarden gerechnet werden; Fraucnfcld für die ZuzügeLuccrn, Schwhz, Zug, Basel, Solothurn, Appenzell, Stadt St. Gallen, LauiS, Frciämter. undalso für 6000 Mann, Bischofszell für diejenigen von Bern, Uri, Untcrwalden, GlaruS, Frciburg^ ^Hausen, Abtei St. Gallen, Biel, Luggaruö, Mainthal uird SarganS, also für ebenfalls 6000 für

Sammclpläzc bestimmt sein. Der Befehl soll nicht Generalen, sondern Obersten übergebenjedes Korps zwei oberste Proviantmcistcr. zwei oberste Quartiermcister, ein Oberster über die ^oberste Wagcnmeistcr, zwei oberste Profoßen und Richter sind, erwählt durch den Kricgsrath,jedes Ort zwei Mitglieder ernennt. Thurgau und Rheinthal haben nach Nothdurft zur B"'ihrer Landschaft mitzuhelfen, besonders sind im Thurgau aufzubieten 200 Bauern mit Schaust ^Bikcln, 100 mit Aeztcn, 100 mit Gcrteln, 60 Proviantwagcn mit je 4 Pferden; imviantwagcn mit je 4 Pferden. An jedem Sammclorte wird ein Magazin angelegt von 3000 ?. >1000 Mütt Roggen, 1000 Mütt Haber, zu sammeln bei den Klöstern, GcrichtShcrrcn und reiche'