December 1661. 547
^^^^>ung, sowie der Verschonung von der Anwendung des llroit ä'nudaius auf Habe und Gutsandt' Bezahlung der verfallenen Pensionen entgegen; erhielt hierauf vom französischen Gc-
»oblcs" Zusicherungen und namentlich die, daß in Bezug auf das llwlt ä'nulmino ein in Grc-
do» ^ ^^"^^cher Freiburgcr die gewünschte Befreiung genießen werde, e. Zu reifer Erdauerung derso- ^ ^anzösischcn Gesandtschaft gemachten Eröffnungen wird auf den 12/22. Januar 1662 eine Tag-eid Baden angcsczt. «I. Dem Antrage, daß man bei den folgenden Verhandlungen wieder rechtklär^^ zusammen halten und auf den Entwurf von 1655 zurükgehen wolle, stellt Schwyz die Er-^^»über, die rechte Einigkeit bestehe darin, daß man die Bünde treu und aufrichtig halte und^»sc> ^ erworbenen Rcchtsamcn schüze. «. Da von dem französischen Gesandten auch Mühl-k,». ../'"Fladen war und sich wirklich Abgeordnete von daher eingefunden hatten, wurde von dendernc' ^tcn die Frage, ob man ihnen den Bcisiz gestatten wolle, nach dem Vorgänge von 1648ülis ^utschiedcn, daher dem Großweibcl aufgetragen, sie mit guter Manier abzuhalten, daß sie nicht^ ^ Rathhaus kommen.
^!»ndt ^ der katholischen Orte allein. Ans dem Nidwaldner Exemplar; ebenso die Tanfnanien der Nidwaldncr
die im Zürcher Exemplar irrig Joh. Jakob Stulh und Franz vussi heiße».
Conferenz der Orte Zürich und Bern.
Fraubrunnen. 22. December. (12 a. K )
Kanton»ar<hlv Schaffhause».
A^^^"dtc: Zürich. Johann Heinrich Wascr, Bürgermeister; Solomon Hirzcl, Statthalter. Bern.^ von Grafcnricd, Schultheiß; Johaun Jakob Bücher, Vcnucr.
Meldung Berns, daß daselbst Pfarrer Leger zu St. Johann (in den picmontcsischen Thälcrn)^ud eine mündliche Besprechung der evangelischen Orte mit ihm Bcdürfniß sei, war bei der^d»i Solothurn zwar Fraubrunnen als Confcrenzort llnd der 12. December als Tag des Zu-
^ugesezt worden; allein Glarnö und Appenzell evangelischer Religion und St. Gallen wollten^use„ ihren katholischen Mitgcsandten keinen Anlaß zu „Jalousie" geben, Basel aber und Schaff-
te» Heimreise, erklärten aber, daß sie die allfälligen Anträge Zürichs und Berns bei
Seiten uiltcrstüzen werden. I». Nachdem beim Zusammentritt zu Fraubrunnen Pfarrer Legersejh Ölungen gemacht hatte, berieth man sich, ob den bedrängten Evangelischen dadurch zu helfen^a!s. ^ Instruction zu St. Johann verzichtet und dafür die Zusicherung des übrigen
cch ^ Vertrages von Pigncrol gewonnen, werden könnte, oder ob die Jnterccssion von Frankreich' "^chmaligcs kräftiges Fürschrciben der evangelischen Orte oder ein Schreiben der Gcncralstaatcnsühren könnte. Legers Ansicht, daß eine Gesandtschaft von England und Holland, be-^o»„^ Abordnung der evangelischen Orte, das Zwekmäßigste wäre, wurde nll rokoroulluuiIn Bezug auf die verfolgten Evangelischen in Frankreich ist nachzuschlagen, was früher