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6,1,a (1867) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1649 bis 1680
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198
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«, Nach gegenseitiger vertraulicher Begrüßung wird ein Schreiben des Laudvogtes im Thurgan

gelegt, welcher in Bezug auf den in Baden den thurgauischeu Ausschüssen gegebenen Receß sich entschul

WalS

ftrc»!

198 September 1653.

Jost Püntiner, alt-Landammanu. Schwhz. Martin Bclmout, Landammann; Wolf Dietrich Ned>^Pannerherr; Michael Schorns, alt-Statthaltcr. Untcrwalde n. Johann Jmfeld, Landammann vc"Obwalden; Jakob Christen, Landammann von Nidwalde». Zug. Georg Sidlcr, Ammaun;Trinkler, alt-Ammann.

churgau

. . entschuldig

nicht gehörig zu Beantwortung der vorgebrachten Beschwerdenverfaßt" gewesen zu sein, und nochu>darüber augehört zu werden wümcht. Es wird gefunden, daß er aus die nach Zug angcsezte Co»eingeladen werden solle. Dabei steht zu erwarten, ob das in der Kanzlei zu Baden ausgefertigte, von d^V Orten aber förmlich rcvoeirtc Instrument zurükgcgeben worden sei. Damit künftig nichts Achnllbegegne, sollen alle wichtigen Erlasse vor ihrer Aushändigung in voller Session verlesen und best^werden. I». Die Hauptveranlaßung dieser Confcrenz war das französische Bündniß. Da man in B->d-"darüber steh nicht hatte einigen können und nun der französische Gesandte an Lucern neue Anträgeund auf Abschluß drang und neben der, so lange der Krieg währt, fortgehenden Pension bei Absä)^des Friedens mit Spanien M>.»00 Kronen zur Bezahlung der Rükstäude'zu leisten versprach, wurde u"so eher einer Verständigung entgegen gesehen, als der Artikel betreffend den Defensionskreis der f^"Zöllschen Besizungen anders rcdigirt erschien. Allein da den andern Orten bis dahin nicht Gelegesgeboten war, die neuen Anträge de la Bardc's näher zu besprechen, die verlangte Ausdehnung des ^fcnsionökreises den Rechten anderer Mächte zu nahe geht, die Laudsgemciudc von Schwpz aucheben oder acht verschiedene Vorbehalte auöbeduugen hat. konnte die Ansicht Lucern's nicht durchdringtdaß die Defcnsion auf die zu Heinrichs IV. Zeit besessenen und im künftigen Friedensschluß mit Spa"'^noch zu erlangenden Landereien ausgedehnt werden solle. So geneigt man war, das älteste Bündnis."dem die Eidgenossen stehen, das Bündniß mit Frankreich zu erneuern, könne, fand man. doch in dicmachten Anträge nicht eingetreten werden, wenn Frankreich darauf beharre,alle die Länder, Weichsdieser Zeit dem Könige untergeben seien, einzuschließen, desgleichen unsere Völker wcitcrö über die Sch^zu brauchen, auch das Burgund unser uützit genießen zu lassen und also gegen andere unserergenossen, desgleichen dem durchlaucht. Hause von Oesterreich unsere schuldige Pflicht und Freundschaft'"erzeigen zu dürfen. Nachdem Lucern in der dritten Umfrage zu verstehen gegeben, daß es unter Umstä"^auch ohne die andern Orte in die Bundescrueucrung sich einlassen werde, nehmen diese die Angelegtwieder >n den Abschied, damit sich ihre Obern diesfalls erklären können, e. Dem Stande Lucerngedankt, daß er das Münzwcsen als Traetandum der Konferenz bezeichnet habe; denn cS drohe ein-Verwirrung einzutreten, indem Zürich die Berner Bazeu ganz verboten, Bern die Dublonen «ufBazeu angcsezt habe. Man will sich bei Bern über die Sachlage erkundigen und inzwischen nachBestimmungen der Confcrenz von Zug richten; dabei wird Lucern ersucht, im Falle dort zu Verh^eines allgemeinen Landschadcns anderweitige Mittel ergriffen würden, die andern Orte bei Zeiten Z" ^nachrichtigen. Gegen den Wucher der welschen Viehhändler,welche ihr in das Land gebrachtes gutcSverwechseln," wurde jedem Orte überlassen, das Angemessene zu verfügen, wie denn auch in Zug ^nächsten Dienstag ein Verbot bevorstehe. ,1. Lucern trägt vor, wie von Zeit zu Zeit Personen c»twerden, die viel ärger und boshafter als die seien, welche hingerichtet worden sind, wie z. B. ein