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6,1,a (1867) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1649 bis 1680
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179
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Juni 1653. 179

begeben, solle ^ selbigeß seine ?riuilogion, Freyhcitcn vnnd Gerechtigkeiten, vnnd Gnaden, die Sye zue I Zeitenn^ der Statt Lucern erlangt, verwürckht vnd vcrlohren Habcnn, Wiedan I Inn obiger gleicher Straff alle die Jennigen^ feilen begriffenn sein, Welche seht ^ oder Ins? Künfftige Ein- oder anderen dergleichen Pundtsanstiffter vnd auffrichtcr I"ußen, Behoffen, oder wann Er vonn einem oder den» anderen dergleichen anstiflt- I vnnd auffrichtung hören oder ver-f^ffte vnnd der Höchen Oberkhcit nit an- ^ geben vnnd Leiden würde. Sollen auch Sye die Vnderthannen vnnß^ Oberwelten Pundts ^ auffgerichtc Sigel vnnd Briefs alle zue vnseren Händen stehlen, ehe vnd Beuor die Waafsen ^gelegt sein werden. Vnnd solle aber Innen den Vnderthannen auch, vinb daß Sye f diseren Pundt dem Rechtenann Iren Ehren, glimpff vnnd gucten Namen unschedlich f sein. Vnd wofern Sye deßentwegen vonn Je-en Belediget werden ^ sollttenn, werden vnnsere Gncdige Herren vi»nd Obern nebend Jrer Obcrkheit der Statt f^ Sye gegxn denselben, Lauth der Eydtgnößischen Punkten, Retten vnnd schirmen ^ Helffenn, f

^ 8u»sftes. zznd diewcilen Sye die Vnderthannen vnder Jhnnen selbst- ^ en, Eigennen-, Jhnnen^ ^chendigen Gewaltß vnderstanden, Kriegß Ämpter vnd TituI auszuetheilen, f sollendt selbige angenomcne TittuI vnndbiermit auffgehebt vnd aberkhcnt sein, auch Sye sich f gegen cinandern solcher Fürterhin nimermehr gebrauchen,^ Einander!» nit mehr Pundtß- j gnoßen Nambsen! vnnd wofern inß Künfftige diß wider solche Vnsere Meinung vndi«iid durch Ein oder den andern widcruinb gebraucht werden soltc, solle solches den And- ^ eren zue Keiner Ehr,

fchnmch vnd ohnEhr verstanden vnd gehalten werden. Was aber diser f Tillen halber in dem verschinen vor-solle dasselbe Keinem zue VnEhren gerechnet sein, f

^ bein Sechste» Sollend auch Sye die Vnderthanen diser Ämb t-j eren Alle Fürbaß vnnd indas Wort Lindt vnnd Hcrt cbenmcßig nit gebrauchen, Key I Straff vnnd Vngnad Jrer Oberkheit, vnnd sollcntlien, welche durch diseren aufs- ^ standt vnd entPörrung ann der Oberkheit Treuw gebliben, von Jemanden,Hoch ^ ^ ^be, deßwegcn getadlet, gefecht, noch verfolget werden. Vnd wofern denselben etwas fj vonn den anderen annj»o ^ ^uott entzogen oder am Leib schaden widerfahren were, solle ^ Imme von dem Tätter oder wo dcrselbig hicr-»dh ^ Ermöglich alsdan durch daß Ambt, j darunder der Tätter gehörig, wider genug gethann werden vnnd gehörigerI schehenn, dem Antpt aber gegen dein Tätter sein Recht darüber vorbehalten»» sein, ^ Wie Sye die Vnderthannenl»eh/ °^ßig alles; daßJennige, So Sye den Geistlichen, der ^ Oberkheit vnnd anderen, Wehr die sehen, ctwaß an Ge-' beschütz, Nunitiou, Frücht, f Rooß, Bich vnnd anderen Fahrnußm, wie nammen haben »nöchte, angriffen,^abl ' ^ vnnd abgenommen, widcruinb ohnne alle Entgeltnuß vnnd zue gennügen erstaten, I auch die, so Jro Vor-^ ^hren Ämptern In discrem wehrenden Handel entsetzt, in denn f alten Standt gebracht werden sollendt. Vnndf°l>e c Soldaten auff feiten der Statt ^ Innen den Vnderthannen in diser Zeit auch etwas entzogen sein möchte,Obiges auch wider- j umb erstatt werden. ^

Dibentcn. Weilnvon den Hiervorgedeutten Herrn Ehren Sätzen > der Sächs Eahtol-Ju dein durch Sye gemachten güetlichen Vertrag vnd außgefehlten j Rechtspruch den Vnderthannen diser^>>d >" baß daruor Verloffene Gemeine > Verzichung gethann worden, dcßen ohngeacht aber Sye vnder dem ScheynEntschuldigung, daß in abgedachtem güet- vnnd Rechtlichen aussprach et- j welche Wörter gcmanglet oderi»e^""b daß Innen vmb das auSgcsprochcnne die f Sigell vnnd Briefs nit eruolget, Auch ob Sye durch bewüßtes^ ausgefert- s igtes Nanikost an Iren Glimpf vnnd Ehren getadlet weren, Vrsach gesuccht, Inn j diseren böße»beschribennen Pundt ncbent Iren Mithafften einzuelaßen, Auch ^ ohngeacht deß Jrer Herrenn vnnd Oberen zurK ausgefertigten Nauikosts die- f selbei» aber sehr schimpff- vnd Verächtlich truatiort, Innen getreüwtt vnnd so-! Innen sich verlauten laßen, nit mehr Ire Vnderthannen zue sein, vnd Bald wider Sye Ire ^ Natürliche Ober-Neuwe Inn Wehr vnnd Waafsen Begeben, Allso ^ daß ein Gemeine Lobliche Eydtgnoschafst sich nit Vil-sen Ergercn sollen vnd I hierdurch getrungeu worden, die Wehr auch zuergrciffen, warauß dan nit geringer fentstanden. Alls ist befunden vndErkhendt, daß Sye f alle mit einanderen^ labend; Derowegen Sye solche Ire Fähler vor Ihrer Oberkheit der ^ Statt Lucern Bckhennen, auch vmb gnad^jichung Pitcn sollendt. Vnnd weilen aber offen- ^ bahr, daß der gemeine Mann größten Theils durch etwelche