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buchen, weschen, wischen, Voglen, jagen, heuen noch grasen, weder Gölten noch Kübel ob dem Brunnen nit fcg^deßgleichen an selbigen Tagen einich Werth oder Hanfs aus der Rossen nemmcn; ob auch solches aus erhr^schender Notturfft an Sonn- und Feyertägen nach den Einbeeren ausgenommen werden »meßte, soll manselbiges ohne Erlaubtnuß der Ambtleüthen nit thun, deßgleichen sollen auch die Metzger an Son- und Fry^tagen weder schlachten noch aushaucn, es were dann Sach, daß es die Noturfft erforderet, doch uff solchen Aowfahl soll es erst nach Mittentag erlaubt sein. Man soll auch keine andere Handtarbcithen nit verbringen, ^die Noturfft nit erforderet. Wann aber die eehafte Noth überfallen wolte, mag Jeder solches unfern Am^'lcüthcn anzeigen; die sollen dan nach Billigkhcit und dermaßen verlanden, daß aus keiner Unnoth cehaheNoth gemacht und hierin Gefahr gebraucht werde; dan welcher oder welche selbigs übersehen, Wirt jede P^'söhn umb ein Pfund Pfenning gestrafft werden. .
Deßgleichen sollen die Frohn- und Wagcnleüth an den Son- und Feyertägen sich des Fahrens gentz'enthalten, es sehe gleich Eyl- oder andere Güeter; dan wo einer oder mehr Uebcrtrctter hierinnen hinfüro ^funden würden, der oder dieselben jcdesmahls, so offt es beschicht, uinb zwei Pfund Pfenning gestrafft werd^'
3.
Item so sich auch begebe, daß Wuchcn- oder Jahrmärkht ußerthalb des Rheinthals (das doch im Rhri"^nit beschehen soll) gehalten würden an denen Tagen, wan ein Zwölffbotentag oder der obgenannten gebott»^Feyertägen einer infichle, so mag man disen Aiärkhtag (wer gern will) wol zue Roß oder zue Fueß, doch ^Bersaumnuß schuldigen Gottsdiensts besuechen; er soll aber an solchen Tagen gar nichts weder ab noch ^den Markht füehren zue Wagen, zue Karren noch somsweiß; es sollen auch weder Frembd noch Heimbschden Son- und gcbotnen Fcyrtägen weder Oys, Trauben, Molchen noch sonst keinerlei aus noch ein in dasthal somsweiß füehren, und die Müller sollcnt nit stampfen, rellen und, da es die hoch Noturfft nit ersord^auch nit maalen, deßgleichen auch an disen Tagen niemandt sägen, Alles bei obgeschribner Buoß.
4.
Item als dan Vilmahlen fürgefallen, daß man nit wenig Trauben in den Krctten und anders so»'»»^
zue Marth gefüehrt oder in großen Kretten zue Marth tragen und verkhaufft, dardurch dann diean irem halben Theil Weins, deßgleichen auch den Zehndherren großer Abgang beschicht, darumb verbiethe»hiemit an zehen Pfund Pfennig, daß niemandt mehr keine Trauben diser Gestalt schneiden, hinweg für^oder tragen und verkhauffen soll ohne Vorwüßen mein, Landtvogt, oder unser, Abbt Pii, BogtS zuobergs und Ammanns zue Altstetten; deßgleichen soll auch Keiner keine Trauben weder dem Lehenherren ^Anderen zue Ropiß, ohne mein. Landtvogts. oder der obgcmelten Ambtleüthen Erlaubtnuß schneiden und h""^füehren. änderst so em Bauwmann seinem Lehenhcrren sonst zimblich Trauben bringen wolt, svl nit abgcst^sein, doch daß jcmandt kein Gefahr gebrauche.
5.
^tem eß sollcnt weder freinbd noch heimbsch Krämer old ander hierin, niemandts ußgeschlossen, weder ^Korn, schmalz, Brod, Band noch anders dergleichen an den heyl. Son- und gepanten Fcyrtägen nich^ ^ ^haben, daß sich in Gestalt eines Markts vergleichen wolte, auch die Bäkher ire Läden vor verrichtein n"d ^haltnem Gottsdienst nit öffnen und daruff legen, weder heimblich noch öffentlich, ohne Bewilligung unser ^unserer Ambtleüth. ußgcnommcn an offnen Kirchwyhungen. Hochzeiten und Schenkhinen sollcnt und möge"!Krämer nach der Meß und Predig wol feil haben und sonst niemandts; der solches überfüehre, solle alle""' 'so offt es beschicht, umb ein Pfund Pfennig gestrafft werden.
Und dcmnoch vilmahlen gesehen worden, daß da etliche Persohnen in Weil der Gottesdienst in der