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sollen! sy Gesandten in die Graffschafft Thirol schicken zuo entschidigen dieselbigen sy einigen Sachen von weg"'der Grenzen in Krafft der Erbeinung (sie).
Weiter Jr Eccelenz ist zuofryden, daß uff Iren Uncosten ein neüwe guote Sosta werde erbouwender Gmeindt stiova in der Graffschafft Chlcven, die do gcnuogtsam sigc für alle die Kouffmansgüeter, die durä'die Graffschafft Chleven sollent gefüert werden, und die Sosta soll erbouwet werden an Orthcn und Ende»-wo man vermeindt, daß komlich und sicher sige für die Koufmannsgüeter.
Zu Absch. I». S S90
Kurzer uud einfältiger Project oder Vorschlag, well icher Gestalt ein allgemein Deffensieu^der evangelischen Stetten und Orten gemeiner Eidgnoschafft, als von Zürich, Bern, Vas^Schafshausen, Appenzell, Sanet Gallen, Genfs und Biel anzustellen wäre.
tEiüwoncn von Oberst Johann Ludwig (Mach von Castclcn.)
Staatsarchiv Vcrn. Kriegs- und Desensionsansta'.ten 'I'vm III.
Für allen Dingen were Vonnöthen einen allgemeinen Rhat anzestellen von 1 oder 2 Persohnen jedeswelche, was zu disem Geschafft nöttig, vlcißig berathschlagen und consultieren sollten. — Disem Rhatvonnötten an ein bequem Ort zelogieren, allda sy vor allen Dingen gute Regele», sich ins Künftige darwhzurichten, in gute Form und Weßcn bringen solten, welche auch mit khcinen anderen Geschafften beladen,einer Plcnipotcntz vcrsächen, das gantze Directorium dises Deffensionals und Kricgswäßens zufücrcn unddas zuthun, was zu Ruw und Wolfhart des lieben Vattcrlandts gereichen und dienen mag; die da Machttend, auf Mittel und Wäg zubedäncken, durch welche bey frömbdcn Fürsten und Herren Hilff und Beyst""zu erlangen were, dcro Gesandtschafftcn sy auch anhören und expedieren mögen und sundcrlich sich guter Corres^''dentzcn bevlißen. Die Obersten und Houptlettth könnten auch von ihnen am besten ernampset und bestallwerden, jedoch lvas einheimische betrifft, ein jeder von dem Ort, danncnhar seine Compagnie; fals ma"hierüber Bedänckcns hätte, könndten sy 2 oder 3 in die Wal schlagen, aus welchen hernach ein jedes usundcrlich einen, so ihnen darunder gefiele, bestätigen möchten; doch sollte abgedachten allgemeinen RhatöWalt under nachvolgcndcn Gedingen und Vorbehalt limitiert sein: ^
Namblich daß sy ohne Vorwüßen und Bewilligung ihrer allerseits Herren und Oberen in dißes Defensn'^nicmands einverleibend, noch sonsten mit fröinbdcn Fürsten und Herren Pündtnußcn inachendt, sich keiner Van ^fach, über welche die Oberkciten und Gemeinden allein zu judicieren haben, underfangen, welche näbcnSouverenitct gantz ungeänderet in ihrem alten Stand verbleiben sollen; daß sy khcine neüwen ^anders dann vorschlagsweis zu machen sollen befücgt sein; daß sy keinen Krieg weder anzcfangcn nochzu beschließen sollen Macht haben. Und würde diser Rhat mit guten in Corrcspondcntzcn und Spracht ^erfarncn Sccretarien müeßcn versächen sein. Und ist dißcr Rhat der Hauptzwäck und Eggstcin dißes stU>Gcschäffts, ohne welchen nichts Nutzbarlichs Wirt khönncn verricht werden.
Nach disem were vonnöthcn zu der Wal eines Generalen zu schreiten, welcher, wann er vorhanden, ^rcren Ansächens halben in offtgemeltcm Rhat presidieren solte, als eine Persohn, auf welcher der mehte