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5,2,b (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
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aber die Schanzen und Vestenen in dem Flecken Sonders, würdt Jr Excellenz dieselbigen mit sambt demsaz hinweg nemmen, sobaldt der Obere Pundt dißc Artickel bekrefftiget hat.

Zum Zehnten. Aber die Zuosäz, so in dem Flecken Tiran und Morben gehalten werdent, die sollcntdem Flecken losiert sein zuo mehrer Glegenheit der Landtleüthen, aldiewil do keine Vestenen sindt, dochPodestet derselbigcn Flecken sollent die Schlüssel der Thoren behalten, dieselbigen aber uffthuon alle Mal, >va>>"es die Houpt- oder Amptslcüth des Zuosaz bcgercndt.

Zum Elften. Und alle Zeit, wann von beyden Theilen erkendt würdt, daß man alle oder Theils derVestenen oder Schanzen solle abschlyssen, so ist erklärdt, daß von deßwegcn diße gegenwürttigc Artickel nit sollend!verbößeret sein, sonder wir sagent nochmalen das allein, was dieselbigen Vestenen antrifft, solle abgohn, abcralles das Uebrig, was in dißcn Articklen und in einem jeden begriffen ist, das sölle unverenderet und unverbößerct in seinen Crefftcn verbleyben.

Zum Zwölften, daß in Crafft dißes gegcnwürttigen Vertrags und auch des ewigen Frydenö, Pündtnni'und Erbeinung, endtzwüschcndt dem Hochloblichen Hauß Oesterich und dem großmächtigen Könige in Hispaw"'und gmeinen drhen Pündten uffgericht, so heißet der gesagte Ober Pundt durch ir und der anderen Pündt^'oder Gmeinden, die dißes annemmen werdent, den Paß zuo geben Jro Maiestet Volck und Kriegs -Monit«^-allein zuo Schuz und Schirm derselbigcn Landen, die in der Erbeinung begriffen sindt, und derselbigcn Landesweliche Ihr Maiestct und die Durchlüchtigiste Jnfantin Jsabclla, sein Schwester, zuo dißcr Zeit inhaltedtpossedieredt, weliche nach irem Absterben uff Ire Maiestet erbsweyß fallendt. Jedoch wir erklärendt, daßDurchzüchen durch die Landt des Obern Pundts oder der andern zwehen Pündten, wie oben gemclt ist,selbigen Fall alles, was den Paß antrifft, sol geschechcn in glicher Gestalt und Maaßen, wie mit den löblich^katholischen Orthen der Eydtgnoßschafft; wann sie aber durch das Landt Veltlin und Graffschafft WurMl'-passiercndt, mögendt sy mit iren Wehr und Fancn durchreyscn, mit disem Gcding, daß keine Rott überzuo Fuoß feige, und ein Rott soll ein Tag Neys; von der andern sein und in beyden Fälen soll Ihr Maicßcdie Proviant dem gesagten durchreysenden Volck fürsechen und bezalen, gleichwie man den Herren Eydtgnosff"auch thuot. Es soll auch das Volch durchreisen mit aller Bescheidenheit und niemandt des Landts beleydu?"weder am Leben noch an der Ehr, noch an Guot und alle b.wißne Schaden bezalen, wie dann der gr^'Güetigkeit Jhro Maiestct gezimbt. Es soll auch die Rüttery nit in großer Anzal sein, als zuo hundert umfttnffzig jede Rodt, die durch das Veltlin züchent, aber die durch Pündt dnrchreisendt, sollcnt nüt höchcr alshundert für jede Rodt sein; hergegen Ihr Maiestct vcrwilliget den gesagten Pündten den Paß durch daszogthumb Meylandt in der Weyß und Gestalt, wie mit den Herren Eydtgnoßen ouch angedingt ist, und duselbigen Artickel sollendt von Wort zuo Wort hierin vermeldet werden.

Zum Dreizehnten. Diewcyl der Ober Pundt und andere Pündt oder ire Underthonen offtermalen möge"bedörsien Silber zuo Genua oder anderstwo uffzuokauffcn, dasselbig Silber in Müns zuo schlahen, deroha^nothwendig ist, dasselbig Silber durch das Herzogthumb Meyland durchzuofüeren, so verheißt Ihr Maicß^'tvann kundtbar ist, daß dasselbig Silber oder Barschafft von ußen harkommen und sömliches den Herren d^Pündten, die in dißem Vertrag begriffen seindt, oder iren Underthonen und nit ander Lütten gewißlichhört, und wann es in barem Gelt ist, daß es nit in dem Herzogthumb verblybe, tvann es nit der guotcnist, wie die Verbott und Ordnung ußwyßcnt, alsdann würdt man es lassen durchpassieren. Hergegenmäßigen Ursachen verheißent die Herren vom Grauwen Pundt den Paß zuo geben durch ire Land Jrcrund Jhro Underthonen allerley vile Silber und Goldt durchzuofüeren, und soll man einanderen die gwonuZöll bezalen, wie man jezundcr zuo bezahlen schuldig ist, aber im Kttnfftigen sollendt sy von keinem Tgesteygeret werden.

Zum Vierzehnten. Alle Zit, daß Jro Maiestet oder sein Gubcrnator wolte ein Uffbruch thuon von willig