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^odcnsee an einem; so dann mir Paulen, Bischvffen zu Chur und dein Ltiftt daselbst, auch gemainen dreyLunten in Churwalhen anders Thails ain erbliche und ewige Pünlnus, Ainigung lind Verstaiidt geinacht""d beschlossen, ivelche lclstlich und sonderlich durch ainen zu Vcldtkirch den neluilen Tag Aligllsti im ain-^»sein sechshlindert ainundvierügisten Jahr ausgerichten Receft oder Vergleich zu reassumier«, renoviern^>d cvnsiriiiieril veranlasset worden, und bestehet dieselbige Erbainigung in nachvolgenden Worten.
Hier folgt die Erbeinigung von 151^ (S. Vd. III. Abth. 2. S. 1417).
seilen dann Wir, Kaiser Ferdinand :e. uild Wir Ertzhertzogin Claudia :e., auch Wir die drey PündtKunden, das; setz geschribue alle Erbeinigllng beeden Theilen zu nit geriiigem 'Rlltz, Ruhestandt und Wol-gereicht, auch wir ohne das alles dasjenige, so zu Ruhe, Friden lind Einigkeit dienstlichen zu befür-^ geneigt sein, als thuen Wir dieselbige elvige Pündtnus und Erbeinigung reassumier«, renoviern, eon-^uier« und bestätigen. In Erasft dis gclobent und versprechent allch für Unser, wie obvermelt, bederseitsund Rachkommen ietz besagte erneuerte und bestättigte Erbeinigung sambt dem obangezognen vom"bitten Augusti aintausend sechshlindert aiillindvierhig zu Veldtkirch ausgerichten Receft, allch alle» andernsil^ uintausend sechshlindert zwaintzig ratisicierten, soilderlich Anno aintalisent sllufshnndert dreyund-deil zlvainhigisten July, auch aintausend fünffhundert vierlindsibentzig, den sechzehenten Jliny ab-/^udleter Verträgen und ertheiltcn Asseeuralioneu und Urkunden mit Aushebung aller anderen seit Annosechshundert zwaiiitzig zwischen Uns beden Parthen gepflogenen lind auffgerichten Traetäteil lallt^ ^'^'utem Veldtkirchischem Vergleich oder Receft in ewige Weltzeit, wie auch den Statutvertrag äs annosechshundert bis zu Auslauft seiner bestimbteil Jaren stät, vcst, unverbrilchlich, uffrichlig zu haltenül voUzicchen, dereil gestracks und ungeweigeret nachzukommen und zugleben >l»d darwider nichts für-Handleu oder liftgehen zu lassen, noch iemanden andern von unsertwegen zethuen ge-^ getreiilich und ungeverlich. Deine zu ttrkhunt haben Wir, Kaiser Ferdinand lind Erftherftoginu ia fgx uiid Unsere Ertzsiirstliche Plipillen uild derselben Erben und Rachkomen, als Grafen der^ ^ ^raffschafft Tyrvl und vier Herrschafften disseits Arlbergs, Unser Kaisers- lind Ertzsürstlich, und> ^üiain drey Pündt zllgleich für Uns, Unsere Erben uild Rachkome» Unser gewohnliche Pnndts-gistc Briefs hencken lassen, der geben ist in Unser Kaiser Ferdinands Statt Wien, den zwaintzi-
che, ^ ^!artii, nach Christi Geburth im sechzehenhllndcrt zway und viertzigisten. Unserer Reiche, des Römi-^ sechsten, des Hungarischcn im sibenzehenten und des Böhaimischen im fünfzehcnten Jahr.
Ferdinand :c. :c.
Claudia:c.
H. Eliiter.
Joannes Mathias Prikhelmcyr.
G. Bicililer.
munäatum 8aoraeEsssareso W'-' et 8er''"^ ^roiliäuoi« proprium.
Jo. Mich. Schletzin.
^ie ^"^wcnturkunde. Es hängen daran das kaiserliche Siegel Ferdinands, das der Erzherzogin Claudia undSiegel der drei Bünde.