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Vertrag des Abzugs halb unter den evangelischen Orten.
tt!. Mär;.
Staatsarchiv Zürich. Ur»«nt«n t«r ««»dt »nd >j»iid!»ati Akrich S!r.
Annd und ZU wliste» sige hiemit, als die woledlen, gestrenge», sioimnen, vesten, färsichtigen. wystenBnrgermeistere, Schnldtheist, Landt Ainmaiin und Ruthe der Stetten nnd Orte» tödlicher Eidt^»schafft, Zürich, Bern, Bastel, Schaffnßen, Appenzell der ußeren Reden und Statt St. (Hallen betrachtet," ^ jeinalen Zyth geiveßen, daß sy, als nit allein uebent anderen lobl. Orten in einein Pnndt, sonderin der lieblichen (Hemeinsaimne der wahren christlichen Religion begriffen, sich wol mit einanderen^stehen sollen, daß es distcr Zhth hochnothwendig sowvl im gemeinen Regimentswesten, als in Sachen,^ eines jeden Orths Angehörige absonderlich betreffen wollen, frändliche Bereinigung anzustellen, nnd aber' ,erv Tschechen, das;, so ihrer Statt oder Orten Bürger oder Angehörige mit einandcren sich ehelich zuMinden Reignng nnd guten Willen getragen, der by etlichen Orten strenge nnd unglhche Abzug denselben^ schwersten verhinderlich nnd nachtheilig gewesten. Wan nun die Sachen dahin gerahten, das; ieder^att ewer Orts Angewante anderer Enden nit wol alst by sich selbst oder in der anderen Statten nndeinem sich ehelich betrachten kvnnent nnd wvlständig, ehrlich lind rühmlich, das; zu Vermehr und^tpstanstnng mehrcr Frlindtschafst, Einigkeit nnd Liebe ein (Hlychheit in Abzügen angefallener nnd ererben^ ^'"tteren werde angestelt nnd gehalten, habend vbernannte Statt nnd Orth sich mit einandcren beredtGreint, nämlich das; die gegebene nnd versprochene Häratgäter, wie nit weniger alle albereit verfangcne
^ verfallene (Hütter, so ein Berlvbtes dem anderen zubringen mag, zn Ehren der h. Ee nnd die Be-svllc
»Iis
^»vcrden des Eestandts kvnilicher zu ertragen, alles Ab und Rachzngs genstlich il»d gar frei, und ledig synDestglychen wann auch sonsten ein Mann- oder Wybspersvhn, so in einer der vbbenannten Stätten
^ben, aldort nidcrlassen und wohnen wolle, das; selbige ohne einiche Beschwerd oder Abzngs-Fordcrnng
Orthen verbnrgrechtet und wohnhafft ist, in der anderen einer mit ihrem albereit habenden Eint sich
,-/.^U)en Zug haben. Wann aber nst einer Statt oder Ortt von den Berbnrgcrten derselben ein Erb-est, Legat oder (Hemecht in ein anders vermeltcr Statt nnd Orten Wirt bezogen, soll von selbigen derMide Theil, das ist zechen von einhundert (Huldin und nit mehr der Obcrkeit für den Abzug entrichtet^wen, mit dem nsttruckenlichen Vorbehalt, das; ein solliches denjenigen obvernielten Orten, welche. ' Ältem haro minder oder gar mit von einanderen zn Abzug genommen, an ihrer harkoinlichen (Hewobm^ Uüzit präjndicieren, sonders in allwäg unnachtheilig syn solle. Und entlichen da sollent die Mvbilicn^ Ehrende Haab nnd was noch mehrers zn taxieren, nit vfss Höchst, sonder lydenlich angeschlagen, nnd»»h ^^n Beambte» nnd Dieneren gebären mag, von der Oberteil sclbs nst deine, was ihre gebärt
Hffallt, entrichtet und bezahlt werden. Und wann mm obermelte Statt nnd Ortt, was hie vor staht,Unanderen yngangen und zn halten angenommen, so ist hiermnb zu känffiiger Rachricht und (Hezägknus^"'»ärtiges Jnstrnment linder ihr aller Jnsiglcn nsgricht nnd fär jcdere ein glychliitendcS gemacht worden.