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5,2,b (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
Entstehung
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Faal geben mögeut, damit wir und die Unseren desto das vor allem Unfug und Ufrur, so etwan inIMchen Fälen fiirfalleut, möchtent gestcherel syen.

Bon da an gleich § 4 des Bundes von 1587.

Artikel 5 ti. 7. 8. 9. gleich ebendenselben Artikeln im Blind von 1587.

Artikel 10 gleich ebendemselben Artikel im Bund von 1587; dazu kommt noch Folgendes:

Beber das so versprechent wir, die gemelten Partyen, einandercn, daß keine under uns einiche Paß^ch unsere und unßer Undertoncn Land zulassen solle ciniches Kriegsvolckh, von was Nation oder in was^Uten und Potentaten Dienst es immer sye, wöllicbes die andere Party heimblich oder öffentlich schedigen'"vchte, svuder sollent dasselbig mit allem unserem Bermbgen abschaffen, mit fernerer Lrlilterung, daß die-^uge Party, von wöllicher der Paß begert würt, oder durch wöllicher Land einich Kriegsvolckh nnder-^lende ungefragt dnrchzezncchcn, schuldig syn solle, den Paß nitt ze verwilligen, solider den zc verhin-allemalen, wann iren voit der anderen Party khnndt gethon wärt, daß sollich Kriegsvolckh iren zuSchaden und Nachtheill angewendet und gebrncht werden möchte in den Landen und Herrschafften, so inB'l Püudtnnß begriffen sindt.

Artikel 11 gleich Artikel 15 des Bundes von 1587.

^ Zum Zwolfften wvllent Wir der König auch Bevelch thnn lind verschaffen, daß allerhand Waaren undchMansgneter, so nß Jtalia dllrch unseren Staatt, Statt und Herzogthnmb Meiland in Lotringen,^Uguud, Frauckrych, Niderland lind dem Ryn nach in Dntschland und von disen iezt bestimbten Orten>>»d" " ^iderumb in das bemelt Herzogtumb Meiland gefiiert und gevertiget werdent, kein andere Straaß. Baß „it brnchent noch nemment, dann durch der Herren Lydtgnosscn, unserer Pnndtsgnossen, Land,wie solliches von Altem har auch brncht worden, doch also, daß sy, llnsere Pnndtsgnossen, gute^ "Ulig and Pnsehen schaffent, ns daß die Kanflüt und ire Bertiger wider Billiches nit beschwart werdenr.Zlliu Dryzeheildten. Uff daß wir oftbenante harinnen begrifne Ortt gemeinlich init diser Gelegenheit^3Ayrvcl>eu und ersncbt worden, daß in diser Ernnwernng der Pnntnnß die Graafschafft Burgund eben^'"ol, ^s das Hochlobliche Hans; Meiland begriffen und in allem erhönschendem Faal mit unser tät-lvj^ Latholische Königl. Maiestet Losten besezt llnd beschirmt werden möchte sollichcr Massen,

liegen dem Herzogtumb Meiland das ein und ander in den vorgehenden Püudtuuffen gnugsamb erklärt^ ubgcfünck ^ lassent wir uns uß guteli Ursachen und hochbeweglichen Bedencken, fürnemblich aber^ Ziehen der zuvorhabenden ehewigen Lrbvereinigiliig vouwegen diseS Durchluchtigen Hufes gefallen,^''^steud es auch zu soliderem Resvect offt Höchstgedachter Jrer Aiaiestet gegeit der Graafschafft Burgund. tätlichen Hilf halb in glicher Pflicht ze syn und zc verblichen, wie ^gegen dem Herzogtumb Meiland,Abende uiid versprechende solliche Schuldigkeit und Defeusion uf erhöuschenden Faal nach bestem unserem^''"vgen Usrichtigkeit ze erzeigen. Zuglych verlvilligent und versprechent Wir der

^>rch unsere ye wesende Statthalter und Gubernatoreu obberüerter Graafschafft Burgund uusersyts5" glycher Wyß dasjenig gegen unseren lieben PundtSgnossen der vorgenanten Orten^vlzüccheu ze lassen, wie es die vorgehnde Bereiuuug wegen lmsers Herzogtuiilbs Mei-^klärent, alles aber in unserem eignen Losten, so wvl was sy, unsere Pundtsgiiossen, gegen uns pflich-