44Auges, du Fluch meines Mundes! Ich binJesus, nicht mehr dein Bruder, nicht mehrVater, nicht mehr Bräutigam. Nein, Rich-ter, Rächer, strafender Gott! Weichevon mir! — Und wohin? — ins ewigeIch er-Feuer. Christen, meine Brüder.staune, meine Ohnmacht erträgt den Gedan-ken nicht; indessen ist es nicht anders, derMund Gottes hat geredet, er kann nicht lü-gen. Ich bin Jesus, der um einen Beitrag andeiner Thüre stand; ich bin Jesus, du Geitz-hals, der so oft, wie der arme Lazarus, nurum das bat, was du den Hunden vorwarfst;ich bin Jesus der Zerfetzte, der vor deinerThüre in Winde und Regen, im Schnee undin der Kälte Stunden lang um einen Pfen-ning bat; ich war hungerig, und du hast michnicht geſpeiſet: ich war durſtig, und du haſtmich nicht getränkt; ich war nackend, unddu hast mich nicht bekleidet; ich war krank,du hast mich nicht besucht und gelabet; ichwar unwissend in allem, und du hast michnicht unterrichtet; siehe, hier stehen sie, dieArmen und Waisen, sie sind deine Ankläger,
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Fünf Predigten zur Empfehlung der neu errichteten allgemeinen Armen-Versorgungsanstalt
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