28Was übrig ist, gebt den Armen;dieser Ueberfluß ist das Brodt derDürftigen.Dies, meine Brüder! Sind die Gründe,warum die heil. Väter einhellig alles das,als einen Raub verdammen, was der Reicheauf eine sündhafte, ärgerliche und thörigteWeise verprasset. Reicher! Vermögender!Dieses sind deine Pflichten; Pflichten, vondenen dich kein Mensch freisprechen kann!Allein bei dieser, für die Menschheitso schön eingeführten Ordnung, bei al-len diesen, des Christenthums so würdigen,so anständigen Gesetzen, wie viele leere Ein-würfe, wie viele falsche Entschuldigungen,erdichtet nicht die Habsucht und Begierdedes Reichen, des Hartherzigen, um sich vondem Beitrage zur Armenpflege frei zu spre-chen? Berechnen Sie einmal, sagt er, dieaußerordentlichen Ausgaben, die mein Standerfordert? Sie reden vom Ueberflusse, voneinem Beitrage, und ich muß wahrhaftigdie Wirthschaft meines Hauses klug einrich-ten, wenn ich nach meinem Stande durch-kommmen will. Aber von welchem Stande
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Fünf Predigten zur Empfehlung der neu errichteten allgemeinen Armen-Versorgungsanstalt
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