ner, die keine Absicht kennen, als dem Ar-men zu helfen, dem Kranken beizuspringen,den Unwissenden zu unterrichten und dem Müs-ſigen Arbeit zu verſorgen; Maͤnner, die esſich zur Pflicht gemacht haben, nach Gewiſſen,nach Gerechtigkeit zu handeln.Zur Ausführung dieses so himmlischenPlanes sollen nun wirklich Almosen, freiwil-lige Beiträge gesammlet werden.Christen, meine Brüder! Ich, der ichohne alle Verdienste von einer hohen Landes-regierungs=Commission berufen bin, über die-sen Gegenstand zu reden, ich werde Ihnenheute die wesentliche Pflicht zeigen, die Ihnenaufliegt in Rücksicht des Armen; eine Pflicht,von deren Erfüllung zeitliches und ewigesWohl abhängt, eine Pflicht, die Sie nichtvernachlässigen können, ohne die gegründeteGefahr einer ewigen Verdammniß, denn esist eine Pflicht, Almosen zu geben. Ich ma-che daher den Vortrag und die Eintheilungmeiner Rede:Erster Theil. Es ist eine Pflicht, Al-mosen zu geben. Diese Almosen kön-nen nie besser, nie mit groͤßerem Ver-
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Fünf Predigten zur Empfehlung der neu errichteten allgemeinen Armen-Versorgungsanstalt
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