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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
Entstehung
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1461
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Juili 1648. 14g1

Statthalter Weck bezieht sich aus die schriftliche Erklärung seiner Sbrigkeit mit dem Beifügen, dtisz seidigedaran festhalten werde. Venner Glutz erklärt, seine Obrigkeit tvürde e» gerne sehen, wenn die interessiertenOrte das zu Baden gemachte Project naht ganz ausschlagen würden; dieselbe werde seiner Zeit ihre Erklärungin eidgenössischem Sinn abgeben. Mau empfiehlt hieraus den beideu Gesandten das Geschäft angelegentlichmit der Bitte, ihre Obrigkeiten möchten sich nach der der Jahrrechnung zu Baden über die bewußten zweiHauptpunkte gegenüber Bern erklären und die Gegenerklärung von daher veranlassen. Was weiter zuBaden zu thuu sein wird, bleibt den Obrigkeiten anheimgestellt, welche ihre Gesandten dcßhalb mit Befehlzu versehen haben. I». Noch immer sind die große Gefahr und die Sorgen wegen der Stadt Cvustanz nichtbeseitigt; auch ist von deren Herrschaft die Genehmhaltuug der gepflogenen Unterhandlung noch nicht erfolgt.Ferner wird durch die Schwedischen von Ueberlingcn und der Insel Mainau au» Schifffahrt und Handelauf dem Bvdensee gehindert, sogar au und auf eidgenössischem Gebiet, besonders bei dem Gotteshaus Münster-liugeu, fast täglich allerlei Insolenz verübt. Es wird daher gut erachtet, die nach Baden reisenden Gesandtenbeßhalb zu instruieren, damit sämmtliche Orte bei den zur Abwendung dieser Uebelstäude zu ergreifendenMaßregeln sich betheiligen. t5. Drei Abgesandte der ^tadt ^>t. Gallen beklagen sich über die Ungelcgenhciten,welche ihnen von Bürgermeister Ziegler von Schasshausen und dessen söhnen wegen zweier 1644 bei ihnenausgekrochenen Fallimente, bei welche» die Zicgler auch interessiert gewesen, fortwährend bereitet werden.Burgermeister Ziegler habe letztes Jahr dem Laudschreiber zu Baden eine Schmähschrift überschickt; sie seienentschlossen, selbige gründlich zu widerlegen. Man möchte die Gesandten auf nächste Jahrrechnuug zu Baden>uit hinreichender Instruction versehen und alsdann an Schasfhausen ein nachdrückliches Schreiben richten,tun die Betreffenden anzuhalten, dem 1645 zu Schasfhausen errichteten gütlichen Bertrag, dem darüberergangenen obrigkeitlichen Urtheil und dem von den Ziegler selbst ausgestellten Revers nachzukommen,lieber die Wegführuug der sanctgallischen Gesandten nach Hoheutwiel und wegen der ergangenen Kostenwerde man sich seiner Zeit gehörigen Ortes beklagen. Ilri, c^chwhz, Unterwalden und Zug wollen dieAbgesandten der weitern Reise in die Orte entheben und die Beschaffenheit der Sache ihren Obrigkeitenberichten in der Hoffnung, daß ihre Herreu und Obern St. Galleu bei seinen Rechten und Gerechtigkeitenschlitzen werden. Lucern hält das Ansuchen der Stadt St. Gallen ebenfall» für begründet und stellt darüber denAbgesandten einen schriftlichen Receß zu. Freiburg und Solothmu bcstätigui die Erklärung ihrer Obrig-keiten. «I. Was der spanische Ambassador, Graf Franz Casati, und Senator Ea»nedi aus die im April wegendes im Mailändischen stehenden Regimentes erlassenen Schreiben geantwortet haben, wird angehört. DerAmbassador beschwert sich dabei, daß gegen das Biindniß eidgenössische» Bvlk wider das Herzvgthum Mai-land geführt werde, was leicht zur Folge haben könnte, daß Eidgenossen gegen Eidgenossen kämpfen müßten. Diese Beschwerde wird in den Abschied genommen, damit die Sbrigkeiten ihren Gesandten nach Badenauftragen, Boxstellungen bei dem französischen Ambassador zu macheu, daß diesem llebelstand abgeholfen werde.

Bern hat gegen das herumstreichende heillose Gesindel auf den t>. bi» 8. Juli u. K. eine allgemeineJägi augesetzt und berichtet, es sei mit dem venetianischen Residenten in Zürich übereingekommen, daß alleswaffenfähige Gesindel, welches ihm au den Grenzen überliefert würde, auf der Herrschaft Kosten abgeführt»Verden solle. Mau glaubt, daß alle Orte zu einem so uothwendigen Werk beitragen werden, und willBern ersuchen, Zürich zu veranlassen, den Laudvögten zu Baden und in den freien Aemtern den gehörigenBefehl zukommen zu lassen, (S. ». Dhurgau.) K'. Landrichter Konradin von Eastelberg läßt durchLandammauu Zweher berichten, daß für Beendigung der Streitigkeiten in den Blinden noch keine Hoffnung