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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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1440
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1440 Juli 1647,

wolle vorschreiben lassen, i. (S. u. Vier ennetbirg. Vogteicn überh.) II. Wegen der Bettler und Land-streicher wird eine allgemeineLandjägi" angesetzt. I. Der französische Ambassador anerbietet im A'amc»des Königs und für seine Person der Eidgenossenschaft alles Gute. Man laßt ihm durch einen Ausschußdanken, in. Laut eingelangter Berichte hat der Commandant zu Ueberlingen Befehl erhalten, Lindau Z»Wasser und zu Land einzuschließen. Dadurch entsteht die Gefahr, daß auf dem Bvdensce Paß und Rcpaßgesperrt werden, und daß die Salzfnhr und andere Waaren von Memmingen den Weg statt über Lindauüber Meersburg einschlagen müssen. Man schreibt deßhalb an die Commandanten zu Ueberlingen u»dMemmingen. Jener antwortet, er habe Befehl, Cvnstanz und Lindau so viel als möglich einzuschließc»,was uicht geschehen könne, wenn den zur Erhaltung der Garnisonen dienenden Sachen der Durchpaß ge-stattet werde. Er wolle bei General Wrangel deßhalb Befehl einholen und inzwischen für Salz und Ka»i-mannswaaren, jedoch nicht für Kraut und Loth, den Paß gestatten. Der Commandant schickt zu diese'»Zwecke einen Paßzedel. Dem Commandanten, sowie dem Rath der Stadt Lindau wird auf ihr Schrei-ben geantwortet und des Commandanten zu Ueberlingen Antwort und Paßzedel denselben abschriftlich mit-getheilt. Der Landvogt im Rhcinthal, welcher anzeigt, daß die Bregenzer von den Nheinthalern Schifftzu entlehnen begehren, erhält den Auftrag, die Rheinthalcr vor der Einwilligung in das Begehren zu war-nen. >>. An die Bündner, die ihre Neligivnsstreitigkeiten noch nicht beigelegt und einen andern Beitagnach Davos angesetzt haben, wird geschrieben, sie möchten ihre Streitigkeiten unter sich selbst, wo möglichin Freundlichkeit beilegen oder, wenn dieß nicht geschehen könne, nichts vornehmen, was den Frieden unddie Nuhe stören könnte, sondern die Sache bis zur Wiederaufnahme der angefangenen Jnterposition einge-stellt sein lassen. <». Lucerns Gesandtschaft hat Befehl auf eine Gesandtschaft nach Frankreich anzutragen,damit dem König die mannigfaltigen Anliegen vorgestellt werden können. Obgleich etliche Orte derselbe»Meinung sind, erachtet man doch aus vielen Ursachen, besonders weil die allgemeinen Friedensunterhand-lnngen in vollem Gange sind und die Zeit der Bundeserneuerung bald vorhanden sein wird, die Absendungnicht für rathsam. Wenn die Erneuerung des Bündnisses vorgenommen werde, so könne man alsdan»alle Anliegen vorbringen und standhaft zusammenhalten, bis man zufrieden gestellt sei. z». Die mannig-faltigen Beschwerden gegen Frankreich werden dem französischen Ambassador schriftlich zugestellt mit derBitte, sie an den Hos gelangen zu lassen, und mit dem Anhang, daß man bedacht sein müsse, eine Gesandt-schaft abzuschicken, wenn keine Satisfactivn erfolgen sollte. Alan beschließt sodann, wenn diese Vorstellunge»erfolglos bleiben sollten, doch auf Absendung einer Gesandtschaft Bedacht zu nehmen oder ein Schreiben a»den König, aber nicht durch Vermittlung des Ambassadors, abzuschicken. Der französische Ambassadorantwortet hierauf mündlich, die französischen Waffen seien den eidgenössischen Grenzen nie so nahe gewese»,daß man sich darüber habe beschweren können; mau habe auch nie begehrt, der Eidgenossenschaft Nngelr-genheiten zu verursachen; Burgund sei ruhig. Daß das eidgenössische Kriegsvolk die Zeit her an Orten ge-braucht worden sei, wo dieß nicht hätte geschehen sollen, darüber wäre viel zu sagen und könnteil auch vielealte Acten vorgeführt werden, wenn es die Zeit erlauben würde. Was die nicht erfolgten Zahlungeil be-treffe, so möchte man die großen Kriegsausgaben des Königs berücksichtigen, und daß man bei ander»Fürsten auch Geduld haben müsse. Die Zollsteigerungen seien durch den Krieg herbeigeführt und melllfür andere als für die Eidgenossen drückend, da die meisten Waaren nicht in der Eidgenossenschaft bliebe»,sondern in andere Länder giengen. Er wolle jedoch dem Köllig die Beschwerden mittheilen und sein Best^thun. Auf das Begehren einer schriftlichen Antwort entschuldigt sich der Ambassador damit, daß er kci»?