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Januar 1047.
Johann Jakob vom Staat, geheimer R'ath. Schaffhause u. Johann Jakob Ziegler, Burgermeiß^Appenzell. Nlartin Suter, Landannnann, von Jnnerhvden; Johann Tanner, Landanunann, vo»Außerrhoden. Abt St. Galle n. Franz Raphael von Ulm, Hofmeister; Hans Rndolf Reding, La>ü'Vogt zu Lichtensteig; Georg Renner, Neichsvogt. Stadt St. Gallen. Georg Splndler, Seckelmeistt^David Kunz, des Raths und Schaffner. III Bünde. Christoph Rosenroll, Oberst, aus dem oba'"<Rudolf von Salis, Ritter, ans dem Gotteshaus-, Theodorich Enderli, Landammann ans dem ZehngcriclD'Bund. Nach Verrichtung der Gesandtschaft zu der schwedischen Generalität sind diese drei Herren heiing^ritten und an ihrer Stelle nach Wyl gekommen: Christian Florin, Landrichter, im ober», MeinradLandannnann im Zehngerichten-Bund. Wallis. Balthasar Ambiihl, Ritter und Oberster; Kaspar St^'alper, Ritter und Oberster.
Wegen der Annäherung der französischen und schwedischen Armeen, von denen die letztere sich ^Paffes und der Stadt Bregenz beinächtigt hat, und weil schwedische Abtheilungen an den Pässen des RlP"'thales sich zeigen und diese bedrohen und auch andere Drohungen gegen die eidgenössischen Lande fallen laich"'haben die zunächst gelegenen Orte etliche tausend Mann auf die Beine gebracht, die Grenzen bestmöglichverwahrt und die übrigen Orte um Hülfe und Rath ersucht. Auf einer Zürich abgehaltenen Confc^"'haben Zürich und die Gesandten der sieben katholischen Orte für nothwendig erachtet, daß aus dentern jedes Ortes eine wohlerfahrene Person auf den 16. Januar nach Wyl in den Thnrgau gesandt w^'Nachdem nun die eidgenössische Begrüßung stattgefunden hat, berichten die Gesandten von Zürich,Lucern und Uri, daß sie auf der Conferenz zu Zürich zur Verwahrung der Pässe in der Grafschaftund bei Rheinau alle uothwendigeu Anordnungen getroffen haben, k». Landvogt Schweizer von Zü^''Hauptmann Bircher von Lncern, Landannnann Wiser von Appenzell und Hofmeister Franz RaphaelUlm, welche sich, um Anordnungen zu treffe», im Rheinthal befunden haben, auch bei dem General Ww"gel gewesen sind, berichten, die Einnahme von Bregenz habe großen Schrecken verursacht, besonders wE"des vielen Flttchtens in die Eidgenossenschaft; die Wachen seien dießscits nach Erfordernis; bestellt wo^"und ans die Schwedischen werde gute Aufsicht gehalten. Gegen rheinthalische Unterthanen seien vondischen Reitern Gcwaltthaten verübt worden. (Die Abgesandten legen hierüber einen schriftlichen Bew>vor, der in den Abschied genommen^ wird.) General Wrangel habe sie freundlich aufgenommen undguten Nachbarschaft versichert. «. Landvogt Schweizer, Landannnann Wiser und Johann Ardüser, b"^ter Ingenieur der Stadt Zürich, sollen beförderlich dem Rhein nach aufwärts bis ins Sarganserlandund für die Verwahrung der Pässe ferner das Nothwendige anordnen. «I. Man beschließt einhellig, ^eidgenössisches Gebiet, besonders bei der Stadt Consianz, keiner kriegführenden Partei den Zutritt zu ^statten und einen solchen allfällig mit gesammtcr Macht abzuhalten. Der projectierte „Nathschlag", wclc^dem Abschied beigelegt ist, betreffend die Besetzung der eidgenössischen Grenzen, wird einhellig gutgeheißendessen Vollziehung allerseits für bekannt angenommen. Zu Handhabung guter Disciplin und Ordnung wird rdie Commandanten und Znsätzer ein Eid und eine Ordonnanz aufgesetzt und den Landvögten befohlen,darauf schwöre;; zu lassen und auf die Beobachtung derselben Acht zu haben. Für den Fall, daß eine >w"hafte Anzahl Volkes und fernere Kriegsbedürfnisse nöthig werden sollten, läßt man durch einen Ausschuß .
Rathschlag abfassen, welcher zu Händen der Obrigkeiten in den Abschied genommen wird. sS. Anhang<. >)wei Abgeordnete der cMadt und Herrschaft Feldkirch bringen vor, sie seien in einein Acevrd ^griffen, durch welchen die ganze Herrschaft um 15,000 Reichsthaler gute Sicherheit erhalten solle z weg"" I