1398
October 1646.
uenberg, Ritter, Statthalter; Ludwig Meyer, Ulrich Dulliker, Ritter. U r i. Johann Stricker, La>^'ainmanu; Johann Heinrich Zum Brunnen, Ritter, Alt-Landanunann und Landshauptinann. Schws'iGeorg Anfdermaur, Landanunann; Sebastian Abyberg, Alt-Landaminann. Zug. Beat Zurlauben,Ammann; Jakob Uttinger, Alt-Ammann; Peter Trinkler, Ammann.
Diese Zusammenkunft ist wegen der weitanssehenden Kriegsrüstungen der Stadt Zürich, welche la>^des verbreiteten Gerüchtes wider die Herrschaft Wädenschwyl wegen ihrer Widersetzlichkeit gerichtet sind, ^das Begehren von Schwyz einberufen worden, sr. Ztachdem man die eingelangten Berichte angehört und ^läßlich zu Nathe gegangen ist, wird, um zu erfahren, ob diese Rüstungen blvs wegen der Widersetzlich^der Wädenschwyler gemacht werden, oder ob noch etwas darunter stecke, einhellig beschlossen, eilendsGesandtschaft nach Zürich zu schicken. Jedes Ort soll eine zweifache Botschaft abordnen, damit mandes folgenden Tages auf den: Albis versammeln und die Nachtherberge zu Zürich nehmen kann.Instruction ist folgende: 1) Man sehe sich veranlaßt anzufragen, was für einen Zweck die so plötzl^Kriegsbereitschaft, Aufmahnung alles Landvolkes und Werbung etlicher fremden Kriegsknechte habe. 2)es sich nur darum handle, die Wädenschwyler zun: schuldigen Gehorsam zu bringen, so möchte mandes gemeinen Besten willen mit den Tätlichkeiten innehalten und nach de»: eidgenössischen HerkonU»^durch bessere Mittel das obrigkeitliche Ansehen wahren. 3) Weil ausgestreut worden sei, daß etliche ^den widerspenstigen Unterthanen ihre Zustimmung bezeugt und Hülfe versprochen hätten, so versicheredaß keinen: Orte dieser Streitigkeit halber eine Klage von jemand zu Ohren gekommen oder Hülfe begci^worden sei, und daß man sich zu allen Zeiten gemäß den ewige:: Bünden verhalten werde. Zürich »ii^also eine willfährige und angenehme Antwort ihnen werden lassen und davon überzeugt sein, daß dichnicht anders als gut geineint sei. Die Gesandten sollen auch der Gemeinde Wädenschwyl freundlich zust^chen und keine Mühe scheuen, damit ein glücklicher Ausgang erreicht werde, »jeder Theil bei seinen Rechtsverbleibe und Alles in den alten Ruhestand zurückkehre. Sollte,: sie eine Gesandtschaft von den Orte» ^andern Religion antreffen, welche gleiche Instruction hat, so sollen sie sich von derselben nicht trenntI». Schwyz berichtet, daß es für die Sicherstellung der Stadt Rapperswyl bereits Anordnung getrosthabe, jedoch mit solcher Discretion, daß Zürich deßhalb keine widerwärtigen Gedanken fassen könne.läßt es dabei bewenden und ersucht Schwyz, auf diesen Posten jeder Zeit ein wachsames Auge zu hab^Wie auch dieser „Zäppel" ausfallen mag, so dürfte jede Obrigkeit wegen der übrigen schwebenden Kri^läufc gut daran thun, sich der Wachsamkeit zu befleißen, t . Der Hauptinhalt dieses Abschiedes soll den üln'iltzhkatholischen Orten unverzüglich mitgetheilt und beigefügt werden, was Bern, Freiburg und Svlvthurn adas geantwortet haben, was von letzter Conferenz aus wegen des thurgauischen Streites an sie geschri^^worden ist.
Conferenz von Uri, Schwyz und Nidwalden.
Brlti»nen. 1649, 9. October.
Landcöarchw Nidwaldcu.
Gesandte: Uri. Johann Stricker, Landammann; Heinrich Püntiner, des Raths. S ch tv^Georg Anfdermaur, Laudammann; Sebastian Abyberg, Alt-Landammann; Johann Jakob Jmlig,