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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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Mai 1645.

Conferenz der V katholischen Orte.

Lucern. 1845, 17. und 18. Mai.

DtaatSarchiv Liiccr». Absch. >Io anno 16iü, Bd. XXXV. kal. IM.

Gesandte: Lucern. Heinrich Fleckcnstein, Ritter, Schultheiß und Pannerherr; Ludwigdes Raths; Leodegar Pfhffer, des Raths. N r i. Johann Heinrich Zum Brunnen, Alt-Landamina>mLandshauptinann; Karl Emanliel von Noll, Alt-Landammann; Heinrich Puntiner, Alt - Seckeliiickl^'S ch w y z. Sebastian Abhberg, Landannnann; Michael Schvrnv, Seckelnieister. Unterwalden. ^quard Jmfeld, Landannnann, von Obwalden; Peter Zelgcr, Landannnann, von Nidwalden. Zug.Zurlaubeu, Annnanu; Niklaus Heußler, Seckelmeister.

». Es wird ein Schreibeil Berns verleseil, welches Mahnungen zur Beilegung der thurgaiüft^Streitigkeiteil enthält. Aus den eröffneten Instructionen ergibt sich, daß die Obrigkeiten insgemein ^Wunsch haben, es möchteil sich Mittel finden lasseil, durch welche dieser Streit ohne Abbruch ihresseheils und ihrer Befugsame bald möglichst zu Ende geführt werden könnte. Uri's Ansicht geht dahin, ^sollteil beide Theile ihre Sätze ernennen, sich über die Zeit und Malstatt vereinigen und sofort zusain»^treten, vorerst aber dem Beispiele der Vorfahreil gemäß die Freundlichkeit walten lassen. Die andernwünschen, daß man noch einige Zeit, etwa bis zur Jahrrechuuug von Baden, damit zuwarte, um sichfür die Verhandlung vorbereiteil zu können, unterdessen sich an die drei Städte Bern, Freiburg und 6»thliril zu wenden, lim von ihnen sich Anleitung geben zu lasseil. In diesem Sinne wird sofort einbeil entworfen und genehmigt. 1». (S. u. Thurgau.) «. Auf das im März an beide NeligionsPw'^in den Bünden erlassene Schreiben ist blos der Bericht eingegangen, daß dasselbe der nächsten Bundessammlung werde vorgelegt werden. Unter solchen Umständen findet keine weitere Verhandlung dar»statt; jedoch bleibt man bei dein Entschlüsse, immer ein offenes Auge auf die .Katholischen daselbst zu .und ihnen in ihrer so schweren Verfolgung so viel als möglich Hülfe zu leisten, «t. (S. u. Nheück^«. Da der auf die Gefälle des Bischofs voll Cvino gelegte Arrest noch nicht von allen Ortenworden ist, so kann man auch noch nicht zn einem bestimulten Entschlüsse in Betreff der Gesandtschaft^Beglückwünschung des Papstes Jnuocens X. schreiten. Da aber Uri die bestimmte Hoffnung aussP'^daß bis zu dem bevorstehenden Buudesschwur mit Wallis von Rom eine bestimmte Antwort kommen ^so vereinbart man sich dahin, daß jedes Ort seineil Gesandten auf den Bundesschwur eine bestimm^ ö ^struction geben solle, damit über diese Gesandtschaft und die Zeit der Abreise ein Beschluß gefaßt ^kann.- Luceru wird ersucht, Freiburg und Solvthuru dieß mitzutheilen. t. (S. u. Sargans.) ,

Mendris.) I». Der Zustand des im Mailändischen stehenden Regiments ist von der Art, daß es den ^obliegt, nach Mitteln sich umzusehen, wie die Leute vor äußerstem Ruin zu schützen sind. Da dieangewandten bis dahin erfolglos geblieben sind, wird einhellig beschlossen, durch einen Ausschuß deinbassador Casati den Stand der Sache und den Verlauf derselben von Anfang an vorzustellen und ^schriftlich zu übergeben, damit er seine Officien desto nachdrücklicher beim Gubernator eintreten lasst'U ^ihm die Schrift selbst zusenden könne. Da ferner auf erfolgenden Urlaub die Hauptlcnte nicht lfturcu> ,Mittel haben werden, ihre Kriegsknechte bis zur Rückkehr nach Hause zu zahlen, so wird für billig »radarauf zu denken, wie da geholfeil werdeil könne. Hinwiederum soll aber, wenn die Beurlaubung