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Juni lind Juli 1644.
Jahrrechnung der die IV ennetbirgischen Vvgteien regierenden XII Orte zuLuggarus. <«44, -lach dem 24. Juni (nach St. Johannis Bapt.).
KantonSnrchil»! Vascl »nk Solothur».
Gesandte: Dieselben, welche in Absch. 1038.
Das Verhandelte findet sich im Abschnitte Hcrrschastsangelegenheitcn:
Landvogtei Lauis. v. Art. 162. Jnstizsachen.
Landvogtei Mendris. v. Art. 344. Geistliche Orden, Klöster.
Landvogtei Lnggarus. ». Art. 82. Jnstizsachen. ,l. Art. 134. Zollsachen.
K». „ 133. Zollsachcn.
« aus dein Solothurnercremplar.
Cvnferenz der katholischen Orte nebst dem Gotteshaus St. Gallen.
Brcmgarten. <«44, 1. bis 3. Juli.
Staatsarchiv Lacern. Absch. de anno 1V14. Bd. XXXIV. t'ol. 91.
Gesandte: Lucern. Heinrich Fleckenstein, Ritter, Schultheiß; Ludwig Meyer, des Raths und K»""Herr. U r i. Karl Emanuel von Noll, Landanunann; Johann Heinrich Zum Brunnen, Alt-Landaiw»^und Landshauptmann; Melchior Tanner, Alt-Landammann; Bilgerin Zweher von Evcbach. SchwstSebastian Abyberg, Landannnann ; Hans Rigert, Statthalter. 11 nterlvalde n. Johann Jmfeld,Halter; Sebastian Müller, des Raths. Zug. Beat Zurlaubcn, Alt-Anunann; Oswald Hotz, Alt-S^'uleister. sK a t h o l i s chs Glaru s. Kaspar Küechli, Landannnann. Freiburg. Franz vonSchultheiß; Peter Heinricher, Seckelmeister Solothurn. Mauriz Wagner, des Raths uitd Vc>"^'Ap P e n z e l l - I it n e r r h o d e n. Jakob Wiser, Landannnann. Gotteshaus St. Gallen-. Renner, Neichsvogt.
». Zweck dieser von Glarus zusanlinenberufenen Conferenz ist die Beilegung des zwischen Uri einest''und Lliceru, Schivyz, Unterwalden lind Zlig aildrerseits ivaltenden Zwiespaltes. Beide Thcile übergebe» d""Gesandten der uninteressierten Orte die Vollmacht zu einem gütlichen Spruche. Diese legen denselben folgen^"gütlichen Spruch zur Annahme vor: 1) Alle unguten Worte und Werke, aller Widerwillen und allerung, und was Ungutes mündlich oder schriftlich ergangen sein mag, soll aufgehoben, cassiert, todt n»dsein und zu keines Ortes Präjudiz und Rachtheil in Betreff seiner Hoheit, Botmäßigkeit, seiner RechtsGerechtigkeiten, seiner Bünde und Berkommnisse, Gewohnheiten und Bräuche gereichen; weder jetzt''künftig soll ein Ort dem andern etwas vorzuschreiben haben. 2) Was in dieser ganzen Sache st'", ^geschrieben als gesprochen worden ist, soll den Obrigkeiten, Gesandten und Privatpersonen, die sichhalten möchten, und namentlich dem Oberst Zum Brunnen, weil er von seiner Obrigkeit und sonst st"schuldigt gehalten wird, an Ehren, gutem Ramen und Lenmden unschädlich sein, und weder ^Worten noch Werken soll dessen im Argen gedacht werden, und bei künftigen Geschäften darf mannichts entgelten lassen, sondern dieses Mißverstündniß soll vcrsühnt uich verglichen sei» und bleiben, stmit künftig dergleichen Irrungen, Mißtrauen und Argwohn verhütet werden, wird daraus Bedacht s