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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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Juni und Juli 1631.

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Conferenz der V II katholischen Orte.

Lneern. tV3t, 3t). Juni und I. Juli.

StaatSariliiv L»cer». Al'sch. civ ann» ILZI. Bd. XXI. tvl.120.

Gesandte: Lucern. Moriz An der Allmend, Schultheiß und Stadtvcnner; Ulrich Heinserlin, Statthalter;Hauptmann Hans An der Allmend, Kaspar Mohr, alle des Raths. Uri. Karl Emanucl von Noll, Nittcr,Landannnann und Pannerherr; Johann Konrad von Beroldingen, Ritter, Alt-Landammann und Lands-hauptmann; Jakob Gamma, des Raths. Schwhz. Heinrich Reding, Ritter, Alt-Landammanu und Panncr-horr; Hans Kaspar Ceberg, Statthalter. Unterwald e n. Wolfgang Stockmann, Ritter, Landammann, vonObwalde»; Johann Lnssi, Ritter, Landammann, von Nidwalden. Zug. Paulus Bengg, Statthalter; SebastiaitMüller, Seckelmeister. Freiburg. Johann Daniel von Montenach, Ritter, des Raths. S vlothurn. VictorHafner, Stadtschreiber und des Raths.

Eidgenössische Begrüßung, u. (S. u. Thurgau.) I». Eül Anzug wegen der bei der Krone Frankreichrückständigen Pensionen, Friedgelder und Distributionen wird in den Abschied genominen, damit die Gesandtenauf die Jahrrechnung zu Baden deßhalb instruiert werden können, v. Lucern wird ersucht, das letzte päpst-liche Breve gebührend zu verdankeil. «I,. Niklaus Fleckenstein, Ritter, Gardehauptnlann zu Rom, anerbietetsich, der katholischen Orte Agent und Procurator am römischen Hofe zu sein. Da die Gesandten von Schwhz,Freiburg und Solothurn nicht instruiert sind, so wird die Sache in den Abschied genommen, v. (S. u.Lauis.) I. Man läßt dem Nuntius durch einen Ausschuß mittheilen, was 1626 zu Baden mit dem NuntiusScappius verhandelt worden ist, damit den Orten der Eintritt in den Johanniterorden auch freistehe. Weildie Ratification des Großmeisters noch fehlt, so läßt man den Nuntins bitten, bei dem Papst die Sache zubefördern, z». Da der Prälat von Einsiedeln weitere Eingriffe von Seite der Stadt Zürich in seine Rechtebesorgt, so wird jedes Ort, wenn es um Schutz angesprocheil wird, in der Sache sein Bestes thnn. I». Wegender fortwährenden Unordnungen im Münzwcsen soll man bei den Obrigkeiten dahin wirken, daß auf derJahrrechnluig zu Baden die Münzen allerorts geschlossen werden, i. Man bringt zur Sprache, daß Zürichden Feindeil des Kaisers unlängst mit einer Anzahl Volks offen Fürschub geleistet haben soll. Man willbis auf die Jahrrechnung zu Badeil Nachfrage halten und, im Fall sich die Sache erwahrt, gegen Zürich dieungebührliche Handlungsweise ernstlich aHilden. It. Wegen des Ausstandeö, den der Oberst Ulrich und dessenHauptleute an den Herzog von Savohcn zu fordern haben, wird ein Empfehlungsschreiben bewilligt.

(S. ll. Freie Acmtcr.)

Man sehe auch im Abschnitte Herrschastsangelc.zcnheitcn:

Lcnchgrafschllft ThiiiMil. i». Art. 200. Matrimonial- und Collaturstrcit.

Laiidlwgtci Freie Acmtcr. I. Art. 110. Kricgssachen.

Lllliiwolstci Lllilis. «. Art. 23S., VerhMniß zum Bischof von Como.

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