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August und September 1629.
v, Ä. (S. u. Bellen; zc.) «. Urt beschwert sich, daß die Schiffleute von Brunnen und Buochs ihm vielBettelgesindel zuführen, und wünscht Abhülfe.
Man sehe auch im Abschnitte Herrschaftsangelegcnheitcn:
Vogte! Vellen; ic. «, «I. Art.S46. S47.
SIS
Gememeidgenvssische Tagsatzung der XIll Orte rmd der Zugewandten.Solothurn. 1«29, 27. August bis 3. September.
Staatsarchiv Zürich, «vst. XII, 1-is. sol. 1ZZ. Staatsarchiv L»ccr». Absch. ü<z n»nv 1V2!>. Bd. XIX. kvl. IS».
Gesandte: Zürich. Heinrich Vräm, Burgermeister; Salomon Hirzel, Seckelmeister. Bern. FranzLudwig von Erlach, Herr zu Spiez, Schultheiß; Anton Wettermann, Zeugherr und des Raths. Lucern.Moriz An der Allmend, Stadtfähnrich; Ludwig Schumacher, Seckelmeister. Uri. Sebastian Heinrich Trösch,Landammann; Kaspar Nomanus Troger, Ritter, Alt-Landammann. Schwhz. Heinrich Rcding, Ritter,Landammann; Gilg Frifchherz, Ritter, Alt-Landammann; Kaspar Cebcrg, Ritter, Statthalter. Unter-walden. Sebastian Wirtz, Landammann; Atarquard Jmfeld, Statthalter, von Obwalden; Johann Lusft,Ritter, Landammann; Johann Zelger, Alt-Landammann, von Nidwaldeu. Zug. Paul Bengg, Statthalter;Christian Jten, Adam Müller, beide Seckelmeister. G larus. Daniel Bussh, Landammann; Heinrich Pfändler,Alt-Landammann. Basel. Hans Rudolf Fäsch, Zeugherr und des Raths. Freiburg. Niklaus von Dies-bach, Schultheiß; Johann Reiff, Statthalter. Solothurn. Johann von Noll, Ritter, Schultheiß; JohannGeorg Wagner, Alt-Schultheiß; Wernher Brunner, Venner und Seckelmeister. Schaffhausen. RochusGoßweiler, Burgermeister; Matthäus Peher, Statthalter. Appenzell. Martin Suter, Landammann; PeterBildstein, von Jnnerrhoden; Konrad Zellweger, Landammann, von Außerrhoden. Abt St. Gallen.Marx von Ulm zu Grießenberg, Hofmeister. Stadt St. Gallen. Christoph Schlaparizi, Seckelmeister.Wallis. Johann Fromb, Michael Mageran. Biel. Valentin von Luternau, Meyer; Niklaus Hcinricher,Burgermeister.
Diese Tagsatzung versammelt sich auf Einladung des außerordentlichen Ambassadors Herrn de LeonBrulart. Mülhausen ist von dem außerordentlichen französischen Ambassador auf diese Tagsatzung auchberufen worden und hat Bürgermeister Dollfuß und Stadtschreiber Pctri als Gesandte abgeordnet. Diekatholischen Orte wollen aber nicht leiden, daß sie an der Session theilnehmen. I». Eidgenössische Begrüßung-Der außerordentliche französische Ambassador überreicht sein Credenzschreiben und läßt einen sehr „schönenund zierlichen" Vortrag verlesen, in welchem er namentlich die Politik Spaniens schildert, die immer daraufausgegangen sei, den Samen der Zwietracht in die Eidgenossenschaft zu streuen und sie dadurch zu schwäche»,und ermahnt die Eidgenossen dringend zur Einigkeit. Mit besonder»: Vergnügen ersieht man, daß derKönig sich gnädig anerbiete, bei den dermaligen Zeitläufen nicht allein „den Seckcl aufzuthun," damit die Eid-genossenschaft zu ihrer Defensiv» Mannschaft aufstellen könne, sondern daß er auch, wenn es Vonnöthen sein werde,in eigener Person für die Freiheit der Eidgenossenschaft streiten und mit einer Armee in dieselbe kommenwolle. Dieses treuherzige Anerbieten des Königs läßt man dem Ambassador höchlich verdanken. «. Damitgemeinen III Bünden wieder geholfen, das kaiserliche Volk aus den Bünden und von den eidgenössischen