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Juni 1628.
des Raths. Schwyz. Heinrich Reding, Ritter, Landammann; Gilg Frischherz, Alt-Landammann. Unter-walden. Sebastian Wirtz, Landammann und Pannerherr; Marquard Jmfeld, Statthalter, von Obwalden;Hans Zelger, Landammann, von Nidwalden. Zug. Konrad Zurlauben, Ritter; Ilaspar Vlattmann,des Raths.
Uri und Schwyz theilen mit, daß einige Zeit her von Privatpersonen ohne gemeinsame Ein-willigung der Obrigkeiten eine Anzahl Volkes bei ihnen geworben und theils dein Herzog von Revers zuAufstellung einer Leibgarde, theils dem zu 5<X> Soldaten bestellten Hauptmann Aufdermaur von SchwYZnach Genua zugeführt worden sei. Dieß schade dem Ansehen der Stände und könnte leicht eine Verzögerungin der Bezahlung der ausstehenden Gelder herbeiführen; sie hätten sich anfangs gegen di.se Werbung etwasmilder erzeigt in Berücksichtigung der harten Zeit und der Roth des gemeinen Mannes. — Nach allerleiBesprechungen vergleicht man sich dahin, die Pässe künftig besser zu wahren und nicht dergestalt usurpierenzu lassen. Lucern wird diesen Beschluß dein Marquis Dogliani, auch Zürich und Basel, mittheilen, sowiedem Abt von St. Gallen die Sache zu Sinn legen, da diese bei den wichtigen Pässen auch interessiert sind.Auf der Jahrrechnung wird man alsdann die Sache mündlich besprechen. I». Wallis soll sofort durcheinen eigenen Boten im Namen der sieben katholischen Orte um eine Antwort ersucht werden, damitman auf der Tagleistung zu Baden sowohl wegen Einsetzung der Capuciner als wegen des Schreibensan den Papst einen Entschluß fassen kann. «. (S. u. Thurgau.) «t. (S. u. Baden.) «. VonBaden aus soll bei Spanien von allen verbündeten Orten um Entrichtung der verfallenen Pensionen undanderer Anspracheil sollicitiert werden, t. Lucern theilt ein Schreiben des Cardinals Barberini mit.Dasselbe soll freundlich verdankt und dein Nuntius, der in außerordentlicher Mission zu den Fürsten in derLombardei verreist ist, seine Negvtiation bestens anempfohlen werden. Was wegen des neuen für dieEidgenossenschaft ernannten Nuntius apostolicus (Cyriacus Nocci) gesprochen worden ist, kann jeder Gesandteseiner Obrigkeit mittheilen. Ii. (S. u. Lauis.) i. (S. u. Thurgau.) Ii. Der Wirth zu Weggis bittet umneue Schilde. — Sein Ansuchen wird in den Abschied genommen. 1. Obwalden beschwert sich, daß dieFähren von Winkel sich gegen die Seinigen so vortheilig erzeigen und den gemachten Ordnungen nichtnachkommen. >— Lucern verspricht, daß solche Unordnung abgeschafft werden solle.
Man sehe auch im Abschnitte Hcrrschaftsangclcgcnhcitcn:
LandiMfs chast Tlllirgittl. «. Art. 301. Rcligionssachcn zc. i. Art. 535. Localcs.
Grasschast Baden. «I. Art. 164. Localcs.
Lanittwgtci Lauis. I». Art. 5l. Beamte.
Tie Namen der Gesandten aus dem Schwyzcrercmplar.
Jahrrcchnung der die IV ennetbirgischen Vogteien regierenden XII Orte zuLauis» IK2L, 24. Juni (auf St. Johannis Bapt.).
Kailtonöarchi» Basel.
Gesandte: Zürich. Johannes Fischer, Stadthauptmann. Bern. Johann Jakob Manuel, abgehenderLandvogt im Mainthal. Lucern. Jost Bircher. Uri. Johann Walthart Jmhvs. Schwyz. SebastianBlaser. Untcrwalden. Jost Lussi, Baumeister. Zug. Kaspar Vlattmann. Glarus. Melchior Heiz.