Druckschrift 
5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
Entstehung
Seite
446
Einzelbild herunterladen
 

4^6 September 1625.

svs.

Coitfereuz der IV evangelischen Städte.

Mülhausen. IK25, 22» September (12 a. K)

Staatsarchiv Zürich, »est. Xll. 142. t'»I, 274.

Gesandte: Zürich. Saloinon Hirzel, Statthalter. Bern. Simon Wurstcinberger, des Raths. Bascl.Hans Luka-s Eselin, der Aeltere, des^ Raths. Schasfhauscn. Hans Martin Pcher, Seckel.neister.

n. In Betreff der Ansprache von 8000 fl., welche Doctor Petri von Basel an Mülhausen hat, wirddurch die Gesandten der vier Städte zwischen dem große,: Rath der Stadt Mülhausen und Petri folgend"Vergleich vermittelt: Mülhausen übergiebt den: Gläubiger eine neue Verschreibung von 6400 fl. Für dieseSumme wird der erste Zins mit 320 fl. den 12. September 1626 entrichtet, der zweite den 12. Septem!'"1627. Mt dem dritteil Zins sollen den 12. September 1628 zugleich 1000 fl. an das Hanptgnt entrichtetwerden, und so fort sainmt den Zinsen der jedesmal restierendeu Summe; das letzte Mal sollen 1400 stmit dem Zins entrichtet werden. Doctor Petri wird dagegen den auf 8000 fl. lautenden Brief herausgebe»und die davon geforderten verfallenen Zinse, die sich bis dermale,: auf 1000 fl. belaufen, fallen lasse»-Sowohl der große Rath von Mülhausen als Doctor Petri nehmen diesen Vergleich ai: und verspreche»denselben steif und fest zu halten. I». Denen voi: Mülhausen eröffnen die Gesandten, daß die vier Städtenicht zweifeln, daß sie die vor etlichen Monaten gemachte Ordnung, ihren Haushalt betreffend, werde»in Ausführung gebracht habe,:. Falls dieß wider Verhoffcn nicht geschehe.: sei.: sollte, so möchte dieseOrdnung ohne Verzug exequiert werden. Weil bei der Umfrage keine Klage sich vernehmen läßt, sond"»angezeigt wird, daß besagte Ordnung vollzogen sei, so läßt man es dabei bewenden und spricht ih»"freundlich zu, auch ferner es an nichts mangeln zu lassen.

Conferenz von Uri, Schwyz und Nidwaldm.

Brunne». IV25, 29. September.

Landesarchiv Schwhz.

Gesandte: Uri. Emannel Beßler, Alt-Landammann und Pannerherr; Kaspar Romanus Trog"/Ritter, Statthalter. Schwyz. Heinrich Nediug, Alt-Landammann und Pannerherr; Christoph Schor»»/Alt-Statthalter; Johann Gilg Aufdermaur, des Raths. Nidwal den. Johannes Zelger, Landau»»«»»'Kaspar Leu, Statthalter.

». Bis dahin ist von Mailand noch kein Geld gekommen, um die Besatzung zu Bellenz zu bezahle»-Laut des Berichtes von Landammann voi: Beroldingen soll aber in kurzer Zeit nicht nur dieses Geld geschahsondern sollen auch alle übrige,: Ansprachen befriedigt werden. Uri wird ersucht, wiederum dein von Berol-dingen zu schreiben, er möchte nochmals alles Ernstes um die Bezahlung beim Gubernator anhalten, »^den: Beifügen, daß, wenn in Monatsfrist dieselbe nicht erfolge, die Besatzung aufgehoben würde Zugl"^soll de»: Markgrafen Dogliani geschrieben werden, er möchte die Rechnung beförderlichst nach Mailand schick"/da man vom Gubernator daselbst zur Antwort erhalten habe, die Rechnung sei von ihm noch nicht cingegcb"