October 1624.
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Landammann, von Obwalden; Crispiiuls Zelger, Landaminann und Landshauptmann, von Nidwaldcn.Zug. Lsaspar Brandenberg, Ammann; Beat Jakob Mehcnbcrg, des Raths.
Veranlassung zu dieser Zusammenkunft ist der unvorhergesehene Durchzug einigen Kriegsvolkes, das^on Zürich her durch das Gebiet von Schwhz nach den Bünden ziehen will. — Nach Anhörung der einge-engten Berichte, nach welchen eine Anzahl vertriebener Bündner bei Lachen angelangt sei in der Absicht,Steig einzunehmen, und eine größere Macht eidgenössischen und französischen Volkes nachfolgen werde,^ud nach Verlesung des Schreibens, welches Lucern an Zürich abgeschickt hat, zieht man dieses Geschäft ingliche Berathung. Schwhz ist der Ansicht, daß man sich sin den Besitz der Pässe bei Baden setzen solle,Tilsit Bern nicht mit Zürich sich vereinigen könne, ferner auch in den Besitz der obern Pässe, da Glarusdiesem Aufbruch sich betheilige; daß man sich bei Spanien, Burgund und Savohcn um Hülfe umsehenund an den Papst und den König von Frankreich schreiben solle, wie man zu Baden beschlossen habe. —Nachdem man sich die Gefahr, welche sowohl ans der Sperrung als aus der Freigebnng des Durchpasses^utspringe, nicht verhehlt hat, rathen die Gesandten ihren Herren und Obern an, Hülfe bei guten Freunden""d Bundesgenossen zu suchen, bei dem Erzherzog Leopold sich zu entschuldigen und ihm nochmals zu^Zttigen, daß sie die Erbeinigung getreulich halten wollen. Ebenfalls soll der Gubernatvr von Mailand^>i dem Zustand benachrichtigt und an das erinnert werden, was er laut des Bündnisses schuldig ist.^ wird sodann für besser gehalten, den Durchpaß nicht zu gestatten und hiefür auch die Hülfe der Unterthanenw den ennetbirgischen und andern Vogteien in Anspruch zu nehmen. An Svlothnrn soll geschrieben werden,"wn möchte mit den Ambassadoren reden, daß sie den beabsichtigten Durchzug, bis die Obrigkeiten einenRatschluß gesaßt hätten, einstellen. Künftigen Sonntag soll wegen dieser Sache eine Zusammenkunft in^»cern stattfinden und Freibnrg auch dazu eingeladen werden. Zürich wird ersucht, die Pässe nicht zupolieren und das durchziehende Volk zu vermögen, nichts wider die Erbeinigung anzufangen. Auch an BernWll geschrieben und Wallis ermahnt werden, keinen Durchpaß zu gestatten, bis sich die Obrigkeiten entschlossenHütten. Eben dieselbe Ermahnung wird man auch denen zu Baden, Bremgarten u. s. w. zugchen lassensüssen. Ms der Dagleistung zu Lncern wird man sich zu erklären haben, ob man den Paß mit GewaltHerren, und wie man einander im Fall der Noth zu Hülfe kommen wolle. Jedes Ort soll dafür sorgen,^ nicht zu viel Vieh und Mulchcn ans dem Land gelassen werden. Lucern und Zug werden unverzüglichWinand nach Mellingen, Baden und Bremgarten abordnen, um daselbst ein wachsames Auge auf die Pässehabeil und ,wo möglich das Volk abzumahnen. Falls dieß ohne Erfolg sein sollte, so mögen sie, weil^ fünf Orte dießmal übel gerlistet sind, wenigstens dafür sorgeil, daß der Durchpaß so unschädlich als möglich^ättsinde..
Die Namen der Gesandten aus dem Schwyzerecemplar.
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Beschwörung des Bundes der VII katholischen Orte mit Wallis.
Sitten. 1K24, 28. bis 31. October.
KailtonSarchlv Frciburg. Jnstructioncnbnch. Bd. 17 (enthält den Abschied).
Gesandte: Lucern. Heinrich Fleckeilstein, Ritter, des Raths; Jost Bircher, Ritter, des Raths. N ri.Hans Jakob Tanncr, Ritter, des Raths. Schwhz. Martin Betschart, Landsvenncr und Alt-Seckeliikeister;
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