ger seyd, so ihr Liebe unter einan-der habt.Die Apostel waren beseelt von dem Gei-ste ihres liebreichen Herrn und großen Lehrers;es gelang ihnen zugleich denselben Geistden ersten Christen einzuhauchen. Diesewaren Ein Herz und Eine Seele,keiner ſagte von ſeinen Gütern, daßsie sein wären, sondern es war ih-) das heißt, sie theil-nen alles gemein,ten von dem Ihrigen denjenigen willig und*) Undfreudig mit, welche dessen bedurften.Joh. XIII. 35.**) Apostelgesch. IV. 32.***) Es ist weder hier, noch Apostelgeschichte 2, 44.von einer unbedingten Gütergemeinschaftdie Rede. Petrus sagt Apostelgesch. 5, 4 ausdrück-lich zu Ananias und Sapphira, „sie hätten, auch„als Christen, ihre Güter für sich behalten kön-„ nen.“ Alle Ausdrücke in den Schriften der Apo-stel, die sich auf eine solche Gütergemeinschaft bezie-hen, sind folglich bloß von der reichlichen Unterstü-tzung zu verstehen, welche die Wohlhabenden damahlsden Armen angedeihen ließen; wie wir noch heutzu Tage uns der Redensart bedienen: Freundehaben alles gemein. So schrieben, nach demersten Buche der Maccabäer, dem 12. Kapitel, dem
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Fünf Predigten zur Empfehlung der neu errichteten allgemeinen Armen-Versorgungsanstalt
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