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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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September 1622.

SS».

Conferenz der IV evangelischen Städte.

Zürich. t«2L, l. September (22. August a. K.).

Staatsarchiv Zürich, «est. XU. ttl, kol, -S5.

Gesandte: Zürich. Haus Heinrich Holzhalb, Hans Rudolf Nah», beide Burgermeister; Saloiiw»Hirzel, Heinrich Balber, Melchior Maag, Hans Heinrich Wiederkehr, alle vier Statthalter; Hans Escher,Hans Ulrich Wolf, Heinrich Bräm, alle drei Seckelmeister; Konrad Grebel, Kloster-Obmann; Hans GeorgGrcbel, alle des Raths. Bern. David Ammann, des Raths; Marquard Zchender. Basel. HansBurckhardt, Hans Rudolf Fäsch, beide des Raths. Schaffhausen. (Niemand).

». Bern hatte Zürich ersucht, wegen der Angelegenheiten in Bünden und anderer mit denselben MVerbindung stehender Sachen eine Zusammenkunft der evangelischen Orte nach Aarau auszuschreiben. Mg"'der nahe bevorstehenden Conferenz zu Lindau ist dieß nicht mehr möglich gewesen. Auf der unlängst v»"Zürich, Basel und Schaffhausen zu Zürich abgehaltenen Conferenz war beschlossen worden, die Gesandt^sollten einen Tag, bevor man nach Lindau reite, in Zürich zu einer Besprechung zusammenkommen. Schah-Hausen entschuldigt schriftlich sein Nichterscheinen. Weil die Gesandten der III Bünde in Zürich sind, ^wird in Berathung gezogen, ob man bei dieser Zusammenkunft ihre Wünsche in Betreff ihrer Angelegthciten und der nach Lindau angesetzten Conferenz anhören wolle. Es wird dieß nicht für passend craclst^weil man den Verdacht vermeiden will, in welchen die evangelischen Orte bei den katholischen deßhagerathen könnten. Zürich wird mit den Gesandten der Blinde durch Nathsgliedcr privatim conferieren m>ihnen zusprechen, vor den in Zürich versammelten Gesandten nach Lindau zu verreisen und sännntn 'Gesandte in St. Gallen zu erwarten; man werde sie alsdann sämmtlich über ihr Anliegen anhören mihnen mit Rath an die Hand gehen. Inzwischen sieht man ein, daß es hoch vvnnöthen ist, den BündM"zu Erhaltung ihres eigenen und des geworbenen Volkes mit Geld und Proviant noch mehr als bisher ^die Hand zu gehen. Zürich berichtet weitläufig, wie es sich mit der Hülfe verhalte, und was es mitUnterstützung von Seite Venedigs für eine Bewandtnis) habe. Es wünscht, daß mit der versprochenen »"M",lichen Contribution nicht allein weiter fortgefahren und die verfallenen Gelder entrichtet, sondern daßdie Contribution so viel als möglich vermehrt werde. Die Gesandten Berns sind hierüber nicht iu^m /hoffen aber, ihre Herren und Obern werden mit der Contribution wie bisher fortfahreil und es an mchwas den Bündnern zum Guten gereiche, fehlen lassen. Basel ist gleichfalls ohne Instruction unddaß Zürich dieses Ansuchen schriftlich an dessen Herren und Obern stelle. Bern hat unter dem Datum ^6. August an Zürich geschrieben, man möchte durch Schreiben oder Votschaften von den Gemeind"' ^katholischeil Orte zu vernehmen trachten, wessen man sich zu ihnen wegen der Angelegenheiten in ^Bünden und überhaupt im Falle der Roth zu versehen habe. Um vieler bedenklicher Ursachen willen ^weil man früher mit der gleichen Votschaft eher Schmach und Schaden davon getrageil hat, läßtAntrag Berns bis nach gehaltener Conferenz zu Lindau auf sich beruhen. I». Zürich fragt an, ubnicht zur Ersparung der Kosteil den zu Mülhausen befindlichen Zusatz Heimrufen wolle, da sich jeist'mehr viel fremdes Kriegsvolk in der Nähe Mülhausens befinde. Es wird beschlosseil, mit der Hcimbe'M'noch zuzuwarten, bis man sehe, wie sich die gütliche Unterhandlung zu Lindau anlasse, v. In letztei