25nimmt; daher gerne giebt, und mit einer ge-wißen Einfalt des Herzens giebt, gehört ohn-streitig zu den edelsten, würdigsten und bestenMenschen auf dem Erdboden. Ein solcherhat in sich selbst das selige Bewußtseyn, dasmehr werth ist, als aller Beifall der Welt,die Ueberzeugung, daß er gutes befördert,Segen ausstreut, und Menschen beglückt ha-be. Der Gedanke an Gott, den höchstenVergelter, ist ihm ein süßer, erfreuender Ge-danke; er ist seiner Gnade versichert. Ihnschlägt die Vorstellung keinesweges nieder, daßer einst alles verlaßen muß; er hat sich einenSchatz gesammelt, den ihm auch der Todnicht rauben kann. Hier bleibt sein Anden-ken im Segen, und dort erndtet er ohneAufhören.So laßet uns dann gutes thun, und nichtmüde werden. Laßet uns reichlich säen, da-mit wir auch einmal reichlich erndten. Will-kommen sei uns auch in dieser Rücksicht dieunter uns zu errichtende allgemeine Armen-anstalt, indem sie die schönste Gelegenheit dazudarbietet, und uns und unsere Mitbürger öf-fentlich auffordert, edle, gemeinnützige Hand-
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Fünf Predigten zur Empfehlung der neu errichteten allgemeinen Armen-Versorgungsanstalt
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