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Fünf Predigten zur Empfehlung der neu errichteten allgemeinen Armen-Versorgungsanstalt
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18gern bloß geben, und vor den Augen derWelt zu Handarbeiten herabstimmen moͤch-ten Sie können, wenn sie wollen, verbor-gen bleiben, und so das Vergnügen haben,im stillen die Früchte ihres Fleißes zu ge-niessen. Reichen diese nicht hin; entwederweil ihre Familien zu zahlreich sind, oder derErwerb zu geringe ist: sie dürfen darum denMuth nicht sinken lassen, noch sich überVermögen anstrengen. Die Vorgesetztender Armenanstalt werden es sich zur Pflichtmachen, jeden mit aller Bereitwilligkeit zuunterstützen, der thut was er kann, undsich in die Ordnung fügt, welche sowol gött-liche als menschliche Gesetze vorschreiben.Und nun, meine Theuersten! überlaße iches einem jeden selbst zu urtheilen, ob einesolche Anstalt, die eine erklärte Feindin allesMüssiggehens ist, die demselben durch die kräf-tigsten Mittel entgegen wirkt, ob, sage ich,eine solche Anstalt nicht alle Empfehlung ver-dient. Wahrlich, wir müßten ganz von Vor-urtheilen eingenommen seyn, müßten uns ab-sichtlich guten Einrichtungen widersetzen wol-len, wenn wir ihr unsern Beifall versagen,