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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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Dccember 1618.

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worden; bis dahin aber war keine Antwort von Außcrrhoden erfolgt. Man läßt nun die Sache, bis eineAntwort erfolgt, auf sich beruhen. I». Die Gesandten wünschen zu vernehmen, wie es mit der Schuldenlast stehe,wit welcher Mülhausen beschwert sei. Nachdem der Rath daselbst ein Verzcichniß derselben vorgelegt hat, rathcn dieGesandten, für einige Jahre eine Vermögenssteuer zu erheben, weniger „Zechereien" anzustellen und überhauptsparsam zu sein. Der Rath aber findet eine Vermögenssteuer nicht zweckmäßig, da der größte Theil der Bürgertww sei, ^ pi allem nur dreißig seien, welche etwas zahlen könnten. Hingegen schlägt er vor, mau möchte ihnenZur Einbringung der vrtenburgischcn Schuld im Betrag von 36,006Gulden beholfeu sein, die ihnen schon 26 Jahrevorenthalten »verde; oder Basel möchte diese Forderung ai» Bezahlung der bei ihm von Mülhausen contra-hierten Schuld annehmen. Ferner möchten die Gesandten dahin wirken, daß ihre Herren und Obern unddw mitverbündeten Orte bei Frankreich sich um eine Erhöhung der jetzt 666 Franken betragenden Pension^wenden; endlich möchten die evangelischen Städte ihnen auf vier bis sechs Jahre eine Summe Geldesohne Interesse vorstrecken. Die Gesandten anerbieten sich, in Betreff der vrtenburgischcn SchnldforderungHo Möglichstes zu thun, auch mit den Häuptern von Basel Rücksprache zu nehmen; für die Erhöhung derßanzösjschm Pension und das Darleihen einer Summe von Seite»» der evangelischen Städte mache»» sie wcnigHoffnung. «. Obgleich zu wiederholten Male»» Mülhausen aufgefordert worden tvar, seine Ringmauernuuv Stadtgräben in guten Stand zu stellen, so sehen sich die Gesandten dermale»» veranlaßt, diese MahnungNochmals zu wiederholen, da noch wenig verbessert »vorbei» sei. Die Abgeordneten Mülhausens antworten,^ Schuld davon trage ihr Mangel an baaren» Geldc; übrigens hätten sie in den letzten Jahren 3666 Kro-verbaut.

44.

Conferenz von Lncern, Schlvyz und Untcrwalden.

Lueern. 1KI8, 2. Deeember.

Laiidcsarchiv Nidwaldcn. >

Gesandte» Lucern. Jakob Sonneuberg, Ritter, Schultheiß und Panncrhcrr; Ludwig Schürpf, Ritter,Alt-Schultheiß und Stadthauptmann; Walther Amrhpn, Ritter, Stadtfähnrich und des Raths; Niklaus^Pcuhvfe^ Bm„Msler und des Raths. Schwhz. Jost Schilter, Laudaiuinaiinn. Unterwaldcn. Mcl-^3or Jmfeld, Ritter, Alt-Landammann und Pannerherr, voi» Obwalde»»: Johann Lußi, Ritter, Alt-Landwwnann, voi» Ridwalden.

U,. Da die von Uri auf dem Markte zu Lucern große Quantitäten Getreide kaufei», von welchem cigcn-uutzigc Leute wieder an andere Orte fertigen oder aufschütten und dadurch der Getreidepreis gesteigert wird,ZUnicil da Bern den Kernen nicht mehr ausführen läßt, so wird für gut befunden, ein gewisses Quantum^ bestimmen, das man wöchentlich voi» Lucern abführen dürfe. Uri wird schriftlich gebeten, es möchte sich das^ht zuwider sein lassen; auf einer später»» Conferenz soll darüber eine Vereinbarung stattfinden. I». LucernSchwert sich, daß Fürkäufcr voi» Schwhz und Unterwaldcn viel Vieh in seinem Gebiete aufkaufe»» und in^ Fremde treiben, ferner, daß sie das Vieh zu Hcrgiswhl einschiffen oder Schiffer von Stans und AlpnachAbfuhr komme» lassen, wodurch den Schiffern voi» Lucern und den» Zolle Abbruch geschehe. Es zeigt