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5,1,a (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617
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71k- October 1K04.

stände zwischen der Stadt Zug und den äußern Gemeinden ihnen zu gütlicher Vermittlung überlassen werdenmöchten, werden die Klagen, Antworten und Repliken beider Parteien angehört. Diese geben zwar ihre Ein-willigung, daß die Gesandten der vier Orte eine gütliche Vermittlung versuchen, behalten sich jedoch die Zu-stimmung ihrer Gemeinden vor. Demnach werden nach reiflicher Berathung gütliche Mittel entworfen überfolgende streitige Punkte, nämlich über Münzen, Malefiz und Fricdbrnch, Vcsieglnng der Bündnisse, Ernennung desStatthalters, Verbot von Spiel und Tanz, Abschikung von Gesandten ans Tagsaznngcn und zu Bcsieglungvon Bündnissen, Schüzenhaus und Weinvcrchrnng, Bescznng des Raths und Gerichts, Aufbewahren derPanner, Fähnchen, Siegel, Gcschüze u. A. in.. Strafen und Bußen in der Stadt Zug. Als dieselben ainfolgenden Tage den Parteien eröffnet werden, erklären sie, einige Artikel so, wie sie vorliegen, nicht annehmenzu können. Darüber drükcn die Gesandten ihr inniges Bedanern ans und ermahnen beide Theilc dringend,sich gegen einander friedlich zu Verhalten und durch keine Tätlichkeiten den gemeinen Frieden stören zu lassen.Am 10. October geben die Abgeordneten der äußern Gemeinden und am folgenden Tage die Räthe der Stadtihre Enderklärungen ab, wonach sie von ihren gestellten Forderungen nicht abgehen wollen. Da also ein güt-licher Vergleich nicht erzielt werden kann, wird der Handel an's Recht gewiesen und Alles in den Abschiedgenommen. Die drei Gemeinden wollen sich einem Ausspruch der IV Waldstätte unterwerfen, die Burger aberverlangen Überweisung an die XII Orte. I». Ammann Leu berichtet auftragsgemäß, er habe von dem kürzlichaus Turin zurükgekehrten Ritter Lussi erfahren, daß der Herzog den Freiherrn von Villette zum Ambassadorin der Eidgenossenschaft erwählt habe und daß dieser nächstens mit zwei Pensionen anlangen werde, r. (S-u. Thurgau). «I. In Gemäßhcit der auf lezter Conferenz zu Wcggis gestellten Anträge werden Schreibenerlassen an den Herzog von Savoyen wegen der ausstehenden Pensionen und an den Abt zu St. Moriz inBetreff der Angelegenheiten iin Wallis. «. Die Unterhandlungen mit Mayland für Verabfolgung von 40,000Stara Salz sollen fortgesetzt werden, f. Der Markt zu Buochs in Unterwalden wird Samstag nach Simonund Iudä abgehalten werden, Den Kaufleuten Schlumpf von St. Gallen werden die verlangten Ver-wendungsschrciben nach Rom in Betreff ihres Arrests zu Bologna einstimmig bewilligt. I». Das dringendeGesuch der Stadt Zug, ihr behülflich zu sein, daß die Reformation ihrer Polizei von den Gemeinden auchangenommen werde, wird u<I rekvronÄum genommen.

Man sehe auch im Abschnitte Hcrrschaftsangclegenheiten:

Landgrasschaft Thurgau. ». Art. 4V4. Stifte und Klöster.

5Ct.

Conferenz der IV Waldstättc.

Luccrn IK04, 22. und 2kt. Kctolier.

TÜlatdarchiv «»ceril. Luc-rn-r Ablchtede II. 22, und Acten: Zug.

Gesandte: Lucern. Jost Pfysfer, Ritter, alt-Schultheiß; Kaspar Pfyffcr; Niklaus Natzenhofer, alledes Raths. Uri. Walther Jmhof, Ritter, Landammann; Peter Gislcr, Ritter, alt-Landamman». Schwyz-Sebastian Büelcr, Landammann; Ulrich Ceberg, Statthalter. Unterwalden. Peter Jmfeld, Landammann,von Obwaldcn; Niklaus Leu, Ritter, Landammann, von Nidwalden.