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5,1,a (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617
Entstehung
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August 1594. 353

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Diese Erklärung wurde vou Schultheis!, »kleine», und Großem Roth der Stadt und Republik Bern um 15. August"5, 17. November 1596 und 17. September 1597, jeweilen aus ein Jahr, erneuert. (Aetenstüke a. a. O.).

Confcrenz der V katholischen Orte.

Lucern 1594, 13. September.

iStaat»<ir«I>!» Vncer». ü»«r»«r Adschicde S. 2öl!. — t!a»d>«archiv TUiwin.

Gesandte: Lucern. Jvst Krepsinger, Ritter, Schultheiß; Ulrich Dullikcr, Venner; Niklaus Krus; Niklans^ffer, Ritter und Paimerherr, alle deS Raths. Uri. Heinrich Kuhn, Sekelmeister und des Raths. Schw y'z.

Schilter, Landainmann. Unterwalden. Kaspar Jörgy (Iöri), Landammann, von Obwalden; Johann^ser, Ri tter, Landammann und Paimerherr; Melchior Lussi, Ritter, alt-Landa»i»ia»n, von Nidwalden. Zug.Martin Uttinger. des Raths.

^ Ans gegenwärtiger Tagsazung will man sich iiber Mittel und Wege berathen, wie man zur Bezahlung^Ansprachen an die Krone Frankreich gelangen könne. Nachdem man in Erwägung gezogen hat, wie die^ge jn Frankreich nie aufhören und daß man ohne Nachtheil der katholischen Religion keinen beständigen^5 "wen werde vermitteln können, daß ferner der König von Navarra vom Papst weder absolvirt noch als'^isch anerkannt worden ist, so hält man zu Beförderung der Sache fiir das Zwekmäßigste, nochmals an" Papst zu schreiben und ihn, dieselbe wie früher zu Gemiith zu fähren, ferner beim Gubernator zu May-bei den Ambassadoren von Spanien und Savoyen und bei Herrn von Sillcry in Solothnr» die nöthigcn^ltte zu thn», Erkundigungen über den Stand der Dinge einzuziehen und dann nochmals darüber zu be-^schlagen. Das wird in den Abschied genommen und Freibnrg und Solothurn von der Ursache gegenwärtiger^saminlung Kenntniß gegeben. I». Der savoyische Ambassador Peter de Villete, Herr de la Conx, gibt"en Vortrag schriftlich ein. Darin versichert er, daß der Herzog die Erhaltung der katholischen Religion^'Andern vorseze und erwarte, daß die katholische» Orte dasselbe thn» und nicht zu etwas einwilligen oderVelsen werden, das dieser Religion zum Abbruch gereichen könnte. Seine freundschaftlichen Ancrbietungen^"en angeinessen verdankt und "der Vortrag in den Abschied genommen, r. Schwyz wird beauftragt, bei"e>, von Appenzell sich zu erkundigen, ob sie noch wünschen, in das Viindniß mit dem König von Spanien^genommen zu werden, damit man bei», Gubernator zu Mayland die angemessenen Schritte thnn könne.

' ^ri soll mit dem neu ankommenden spanischen Ambassador wegen AnSbczahlung der verfallenen Pensionen^.Mch reden, v. Ans ein Schreiben des Herrn von Sillery an die V katholischen Orte wird geantwortet,leder Bote zu sagen weiß. t An die in spanischen Diensten stehenden eidgenössischen Truppen in Sä-ße ' welche nnbefngt nach Frankreich zum Entsaz des Herzogs von Nemours gezogen sind, wird geschrieben,^ unverzüglich zurükzichcn und nur gemäß Vertrag gebrauchen lassen; auch sollen sie berichten,^ >veni jenes Schreiben ausgegangen sei, das ihre» Feldherrn ermächtiget habe, sie nach Belieben verwenden^ „ Bade», k. Auf das Gesuch des Hauptmanns Brümsi

Thnrgan verwendet man sich beim Landvogt daselbst in Betreff Bezahlung der Leute, welche nnter

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