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5,1,a (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617
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Februar 15,92.

bianv au der Propste» bleibe, e. Der Gesandte der Stände der Freistrafschaft Burgund, Scudier Ben»Ä'uieldet, daß in Folge Ablebens des Gnbernators Graf von Champlite das Parlament für so lange nachverlegt worden sei, bis der König von Spanien einen andern Gubernator erwählt haben werde, und bitütum Vcrharrung in der alten guten Freundschaft und Nachbarschaft. Wird unter Frenndschaftsversicherung^verdankt. «I u. v. (S. u. Thurgau). t*. Es wird angebracht, daß die Anwälte des calvinischen kezerisclst"Königs von Navarra in den katholischen Orten Umtriebe machen und sich bereits einigen Erfolgs erfreue»'zum Nachtheil des katholischen Glanbens und der Angehörigen der katholischen Orte, welche gegenwärtigihn im Felde liegen. Wird in den Abschied genommen, damit jedes Ort angemessen Vorsorge, pf. Esbeschlossen, die Tagsaznngen der V und VII katholischen Orte nach altem Brauch wiederum zu Lucern abz»'halten, gleichwohl aber darf jedes Ort in dringenden Fällen Tagsaznngen ausschreiben. Ii. (S. u.Ämter). I. Auf das Begehren Obwaldens um Bestrafung einiger ungehorsamen Priester wird nach Consta^geschrieben; sobald die Abgeordneten des Bischofs ankommen, will man mit ihnen das Erforderlicheabreden.

Man sehe auch im Abschnitte HerrfchaftSangclegenheiten:

Landgrafschaft Thnrgan. «l- Art. 207. Kirchliches ». Glaubenssachcn. Art. 203. Kirchliches u. Glaubenslos

Landvogtci Freiämtcr. I». Art. 121. Gotteshäuser.

Zu «. Uebcr diese berühmt gewordene VerHaftnahme der beiden Cajetano sowie über die aus dem du mai»ch^Kriegszug herrührenden Anforderungen überhaupt enthalten die allg. Abschiedebände UU' IUI des Staatsarchivs LucauS den Jahren 1591 1599 eine große Menge einschlägiger Actenstücke, Vorträge, Missiven u. s. w. Wir geben i»zur Characterisirung der Stimniung zwei Erlasse Uris wörtlich:

1. Wir Statthalter vnd ein zwyffacher volckhomncr Landts-Rath sampt gmeinen Landtlüthen, so darzn bcrüefft >»or^im Landt Vri, Thundt khundt vnnd Bckhennendt vor mengcklichem, daß wier vff fürtrag vnnd thrnngenlich begebe»Gestrengen vnnd vesten unseren Lieben vnnd gethrüwen Oberster vnd gemeiner Honptlütten deß letstabgangnen b»n>euukhrieg Zugs in Frankhrich, diewpl wier nunmalen gnugsam gesechen vnnd durch vilsalttige anhalten so wol von Obe»namnien alß von wegen bepder gedachten Regimenten beschechen erfarcn, daß by den fürsten, vff welcher anhalten,vnd versprechen die unseren von Jrcm Natterlandt vßgefüert vnd Letstlich im fäldt vnbezaldt den dienst verstrcckt vnd ^harret, dessen sy in groß Jammer vnd vcrlurst libs vnd gutts Harnach gefallen, nützüt mit fründtlickheit oldt Liebezebringen, auch nitt die wenigiste Handtreichung zu ir hilff vnd Trost erhalten werden mag, sonder sy salbst >»itErkhnndtnus Jrcm Eignen gntt die khriegskhnächt, Todt vnd Lebendig, zu zalen genöttigct worden; derhalben in anWder schweren zitt, damit mcngcklicher gespllren vnd harnß abnemmen möge, daß wier ab dem vnwarhafsten versprecb»»^dardnrch jetz Offtcrmalen srömde fürsten die unseren vcrfüert haben, ein mißfallen tragendt vnd wier begerendt demziickhommen, so habendi wier dem vnsercn Obersten vnd honptlütten vorgemcldt für vnser Stim vnd so vil an vnß ^bcwilgcdt vnd gewaldt geben, daß sy mögend! vnnd söllcndt vm Ir Nechtgemcsse billiche Ansprachen so wol alhic v»b ^vnsercnn Eignen Landen, alß In geineinen vogtyen hie disert oldt enert gebürgs zu rächt verbiettcn laßen aller derenvnd gntt, an welche sy vermeinen fnog vnd rächt haben, auch Ir zugehörigen vnd die Inen zu versprechen standt

oldt wäldtlich (doch nitt änderst dan zu rächt), darzu wier Inen vcrhulffen sin wellen. Zu waren» Vrkhundt, Sowier Vnser Landts geivonlich insigel vff discn Briefs thrncken lassen, der dan gebe» ist vff Zinstag de» ersten Tagmonatt, von Cristy Jesu vnsers Heren geburtt gezeldt sünffzächen hundertt nünzig vnd Eyn Jar.

Swaisarchw üuc«m, «Illg. «bschl-d- kk>,

2. Wir Stathaltcr, die Räth vnd ein gantze Gemeind Im Lanndt Vri thnnd khundt vnd Nekhenncnd hicmit

in Crafft diß brieffs: wann wier ordenlich bcrüefft zesammen khommen vff anhalten vnd sonders begehren der durch ^Herren Don Pictro vnd Don Grcgorio, gebrüederen Eajetanj eines theils vnd der gestrengen, Edlen, Ercnucstenobersten vnd houptlütcn deß Jüngstvcrschincn dnmcnischen Zugs in Franckhrich am anderen, Bcthrcffend den Arm