Januar 1590. 201
"'cht zugeben können, indem dadurch wieder eine Theurung der Lebensmittel hervorgerufen würde, und mitdem Begehreu um Aufschluß, wessen man sich in Zukunft zu ihm verscheu dürfe. Sollte Basel sich dessentigern, so werden dann die Boten weiter darüber berathschlagen. I». Der päpstliche Legat, OctavianusParavicinus, Bischof zu Alcxandria, vermeldet Seiner Heiligkeit väterliche Gesinnung und macht Anzeige, daßdieselbe aus Sorge für die Wohlfahrt Frankreichs ein Jnbilänm ausgeschrieben habe. Wird in den Abschiedkommen. «. (S. u. Bier cnnetbirg. Bogt, übcrh.). «I. In Betreff der Friedensnntcrhandlungcn in Frank-reich und Abmahnnng der Eidgenossen daselbst will man nichts verfügen, bis weitere Nachrichten eingegangenmit dem Herrn von Clermont aber soll in Betreff der Zahlungen das Nöthigc gesprochen werden. «. ZuGunsten der Hauptlente, welche den Feldzng in das Delphinat gemacht und von daher noch Anforderungen^beu, wird nach Lyon geschrieben, I Die Gesandten sollen ans nächsten Tag zu Baden darüber instruirtWerden, was man bezüglich der Anfeindungen thun wolle, welche die Katholiken im Appenzellerland durch"therische Prediger zu erdulden haben. ix. (S. u. Rheinthal). Ii. Landammann Trvgcr von Uri berichtet,"v der Graf von Maccagno eine neue Straße von Maccagno nach Magadiuo dem See entlang bauen möchte">>d den Drittheil der sich ans öttll Kronen belaufenden Kosten übernehmen würde, »venu auch die benachbartenundner, Livincr nnd andern anstoßenden Commune» vcrhältnißmäßig dazu beitrügen; es wäre dicß in vielerUmsicht Vortheilhaft und dürfte namentlich den Wein wohlfeiler »lachen. Wird nll instruvmlum genommen.' und lt. (S. u. Lanis). I. (S. n. Bier ennetbirg. Bogt, übcrh.). i«. (S. u. Thurgau). ». Weil dieGaller unbefugter Weise zu Bürgten die Messe eingestellt haben, sollen die Gesandten auf den Tag zu"de» darüber instruirt werden. «». Dem Doctor Röslin, Pfarrer zu Schwyz, wird ein BcrwendungSschreibenden Abt zu St. Blasien crtheilt. z». und «i (S. u. Thurgau). r. (S. u. Engelberg). «. Herr de la"lue von Luttin, geheimer Rath des Herzogs von Savoycn, und der wirkliche savoyische Ambassador, HerrPressy, berichten, daß nächstens der Friede zwischen Savoycn und Bern zu Stande kommen werde. Sierhcidigen den Herzog gegen die ausgestreuten Gerüchte, als ob er Unruhen und Zwietracht in der Eid-^"vssenschaft stifte, während dessen Streben stets gewesen sei, daS Bündniß und die gute Freundschaft mit' Eidgenossen zu erhalten. Wird unter Berdankung uä rvi'orvnllum genommen.
Man sehe auch in den Abschnitten Hcrrschasts- und SchirmortSangelegcnheiten:
""disrafschlift Thurgau. » Art. 565. Stiste und Klöster. «z. Art. 19. Justizsachen.
I». , 212. Niederlassung.
""dgbogtct Nheinthal. «' Art. 79. Ewiger Versprach.
eiinctb. Bogt, iiberh. «» Art. II. Allg. VcrwaltungSsachcn. I. Art. 175. Handel und Verkehr.
^»dvogiti Lauis. I. Art. !12S. Schulsachen. I». Art. 242. Civiljustiz.
^irnivogte, Eilgelder,,. i>. Art. 55.
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