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5,1,a (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617
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Mai 15)89.

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Hannes Wascr, Ritter, Landammann, von Ridwalden. Zug. Hauptmann (Gotthard) Schmilz, des Raths.Hreiburg. Martin Gottran, Sckelmcister »nd des Raths.

Die Ausschreibung dieses Tages erfolgte, damit die katholischen Orte mit einander sich besprechen inbetreff der Gefahren, in denen sich die katholischen Fürsten und Stände i» Frankreich befinde» und um sich>>ber die zu treffenden Maßnahmen zur Wohlfahrt des Vaterlandes zu vereinbaren. Da nun aber erfreulicheNachrichten aus Frankreich eingegangen sind, so begnügt man sich, die jüngst erneuerte Verpflichtung und die^'»achten Verabredungen z» bestätigen. Uri, Schwyz und Unterwalden sollen ihren cnnetbirgischen Landvögten^ nöthigen Befehle crtheilen, überdies? werden alle guten Freunde zu getreuem Aufsehen crmahnt. I». Uri'virlz erinnert, seine» Entschluß in Betreff des Bnndesschwnrs mit Wallis nach Lncern zu melde». «. Sobald^»cern mit dein großen Gebet fertig sein wird, soll Uri eS ihm abnehmen und dann diesem Schwyz. «I. Je-^'» Ort wird ein Verzeichnis? derLuccarischcn Händlen" mitgetheilt. Es waltet ein Anstand zwischenund Ridwalden in Betreff der Hauptinannstcllcn bei den dem Herzog von Savoyen bewilligten Knechten,^a mm der savoyische Ambassador um Beilegung dieses Zwistes bittet, so wird an Obwalden geschrieben, es'"achte sich dein bisherigen Branche, nach welchem die Wahl der Hanptlente dem Ambassador zustehe, unter'i'ehe». i'. Hg wird eine ordentliche Instruction aufgestellt für die Obersten und Hanptlente, welche zumHeere der vereinigten katholischen Fürsten »nd Stände in Frankreich ziehen. Der spanische Ambassador'">ed gemahnt, dafür zu sorge», das? die Pensionen unverzüglich bezahlt werden. Er gibt die Zusicherung, daßGeld bald ankommen werde. Ii. (S. n. Baden). I. Der Truchscs? z» Waldburg erbietet den katholischen"ten, wenn sie in Roth gerathen sollte», seinen Beistand. Wird ihm verdankt, jedoch ganz im Allgemeinen.' (S. ». Thurgau). I. An den Landvogt im Thnrgan wird die Weisung erlassen, er soll für de» gegen-^rtigci, Aufbruch die Werbungen bewilligen; zugleich wird ihm das Mißfalle» darüber bezeugt, das? er den^ten und zwar verbotenen Werbungen Vorschub geleistet habe. (S. u. Sargans). «. (S. n. Thurgau).^ ^uf nächstem Tag zu Baden sollen die Fenster und Ehrcnwappcn für die Capelle zn Silinen bezahlt'Verden. ^S. n. Thurgau). «ß. (S. n. Engelbcrg). i». An die lutherischen Gemeinden zn Trogen und"'s wird bezüglich ihrer Anfeindungen gegen die Katholiken ganz ernstlich geschrieben, und zwar gemäß einemden Appenzellcrn eingereichten Entwurf, An den Gnbernator zn Mayland wird hinsichtlich der vcr-" k"en Pensionen ein Schreiben erlassen. I. Der Gnbernator zn Mayland, der Erzherzog zn Österreich, der'"chseß ,,d die Grafen zn Sulz werden zn getreuem Aufsehen cruiahnt. ». Rtit dem päpst«

ik" Nuntins wird Rüksprachc genommen i» Betreff gctrcncn Aufsehens des PapstS, ferner wegen des Col«^"»us zn Mayland und des Klosters Paradies, v. In Betracht der bedenklichen Zeiten »nd besonders der"mhrcn für die katholische Religion in Frankreich, ferner in Entsprechung des von de» katholischen Bnndcsfürstcn>°lbst gestellte» Begehrens, haben Lnccrn, Un, Schwyz, Unterwalden und Zug bereits eine Anzahl Kriegs«^ ^"'villigt, Freibnrg dagegen hat ans besonder» Gründen abgelehnt. Run aber wird dem gemeinenbo» einigen übelgesinnten Köpfen die Sache ganz anders dargestellt, als sie sich wirklich verhält, worausunruhige Anstritte erfolgt sind. Es wird daher für nöthig erachtet, die andern Orte darüber zndaß der gegenwärtige Beschluß gar nichts anderes bezwcke, als den bedrängte» katholischen Bnudes-förd Ständen in Frankreich zn Hülfe zn kommen und die Erhaltung des katholischen Glaubens zu

^ i im l'lbrige» werde man gegen jede» das halten und leisten, was man gemäß der Bünde und besonder»"pflichtnngen schuldig sei; man erwarte zuversichtlich, daß jeder, besonders die nicht katholischen Eidgenossen,