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5,1,a (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617
Entstehung
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91
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Februar 1588.

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-ünwttsscnheitte nieinaud zu entschuldigen habe, so söllind nun Herrn die allten Aölh vff ncchst lhnnsstigen Tonlage GepottBülten vnd geineine Aurger warnen, daniitte sy söllichen Redlishnrern vnd Pratticiercrn dhein Andieich gelnndt, b>) Acrliernng^'l>s vnd Läbens, damitt ein Burgerschnfft in Frid, Anw vnd Einigkhcit verblibcn möge.

Disere Meynnng ist dein Ambassadoren abermnl sllrgehalltcn worden, daruff er die gestrig vnd hiittig Vertröstungnitwern Dingen bestöttigot hell."

Münzconferenz zwischeit Beru und Freiburg.

Bern. 1588, 2. März (22. Februar alt. Kal.).

Staatsarchiv Bcr», JnstrucNvmnbuch I,. S. Wi.

Gesandte: Bern. Abraham von Grafcnried, Venner; Niklans Manuel, deS Raths. Freibnrg. Martin^ottran, Sekclmcister; Christof Üteisf, des Raths.

Der Confcrenz wohnten ferner bei Hauptmann Peter Ambiicl ans Wallis und die Wardcine und Miinz"'Ilster beider Städte.

Da seit einigen Jahren in den wälschen Landen etliche savohische, fcrrarische, mantnanische und andere italic-">sche Münzsortcn in Umlauf gckonimcn sind »nd in ungleichem Werth eingenommen und ausgegeben werden,wodurch viele Ungelcgenheit verursacht und die grobe Münze aufgewechslet wird, hat man die Abhaltung dieserKonferenz für nöthig erachtet, um Mittel, dem znnehmcnden Schaden vorzubeugen, zu bcrathen. Nachdem">an viel über den niulhinaßlichen Ursprung der Schwächung der alten Münzen und den Schaden, welcher den^»terthanen daraus erwachse, gesprochen, auch die von Seite Freibnrgs wegen etlicher dieser Münzsorten^'offenen Maßnahmen und Werthnngcn vernommen, auch von Herrn Hauptmann Ambüel ans Wallis, der""derer Geschäfte halber in Bern anwesend »nd in die Confcrenz geladen worden war, erfahren hatte, daßö'°se neuen Münzsvrten im Wallis vielerorts auch im Umlaufe seien, ist, in Anbetracht, daß nicht nur dieFreibnrg durch Drnk »nd Abbildung bekannt gemachten, sondern noch viele andere im Verkehr sich befinden,denen einige als falsch erfunden worden seien, verabredet worden, es sollen die Wardcine und Miinz-"^lstcr der beiden Städte sich beförderlich hier in Bern einfinden, um alle Gattungen fraglicher Münzen nachHrein Gehalte und Werth einer genauen Prüfung zu unterstellen und namentlich zu untersuchen, welcheGunter falsch seien. Den Befund sollen sie in Schrift verfassen und Copien davon an Freibnrg, Solothnrn""d Wallis übcrschiken, damit man sich darnach richten könne. Die falschen Sorten sollen besonders verzeichnet""d verrufen werden.