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onch dieweyll irer Eyden der Pündtnüß lädig sein. Vndt so fcr vcrinellltc sechs? Personen vnder inen nit ku»Ic»iein Mher machen vndt sich vertragenn, ^ so soll alsdan der cinttwnrttcnder Thcyll von des? Klägers Landt c>»Obman nempsenn, welcher onch seynes Eydts der Pündtnüß lädig sein solle bis? zn Vßtraag vndt Endtscheyd»»bder j Sach. — Verners ist zwischendt mergemclltenn loblichen baydcnn Stendenn beredt vndt beschlossen worde»,das alle elltre Pündtt hyerinn sollendt beyderseydts vorbehallten vndt vorbedinget j sein, als wytt sich dieselbe»"erstreckentt vndt langen thuntt, vndt das disere Frindtschafftt vndt Pnndtsernenwrnng denselben, als onch b»'waaren vhralltcn christenlichen catholischcn j Neligyon keyn Nachtheyll noch Abbruch inittbringenn sölle,wytt vns von Wallis belangen thutt bcträffent gesagte Neligyon. Es; soll ouch beredt sein, daS wann ! biß'»»Pundtsartickell vndt Capitulation ye nach Gelegenheitt der Zeiit vndt zutragenndenn Sachen» inHeren möge- ^Letst liehen, domitt ouch diser Pnndt vndt lobliche Frindt- s schafftt durch Bergcßlichkeytt nit vcrflyeße »»^bey denn Nachkomlingen in gntter frischer Gedechtnns? behallten vndt bleichen möge, so soll beschlossen »»^abgeredt sein, s das diser Pnndt fir denn ersten Eydtschwnr hin, so vff hienach vollgenden Daten beyderin der Statt Sitten der Landtschafftt Wallis löblich witt gebärender Soleniniteet s beschechen, alle finfftz»^»''Jar vinb durch den Eydtschwnr wyderumb, setz in cinein dan im andren Staudt, erfrischett vndt bekrefstig^sölle werden. Im Fall aber solches länger wurde anstaan vndt s nit beschech, soll nytt desto weniger dise Z»samen habende Pündtnüß mitt allem irem Jnhaltt vndt Begriff gantz vestcnglich von bayden Theylen »»^allenn irenn Nachkom- s inenden gehalltenn werdenn vndt Geferdt, Trug vnd Arglist Hindan» gesetzt, vernu^"vndt vßgeschlossen sein. Vndt deß Alles zn waarem ecwigcn vndt bestendigesten s Vrknndt vndt Sichech»^das dises Alles von vns vndt von vnseren Nachkomnenn eewiglichenn, styff vndt steett bleiche vndt gehallte»''werde, so haben wir von den s dryen gmcyneii Pünthen die Jnsigcll, von ersten deß oberen grawen P»»^''davorthin das Jnsygell des Gottshanß Pnndts, vnd lctstlich das Jnsigell des? Pnndts j der zeechen Gericht»»"'vndt wyr von Wallis vnser eygen gmeyn Landtsigcll öffentlich gehcncktt an diserenu Bryeff, der geben >ll ^Sittenn denn finsften Angstmonots > im Jaar nach der heyllsammen Gebnrtt Jesu Christi Vilsersvndt Söligmachers thansendt vndt sechfzhnndertt.
bcho bchiclin» llosson Lnnämnttor, nvtnrius i>nl»Iieu8 cum
ninr^inc: iiWvsidn. vordorun» sjetzt in einem, dan im »»^Staudt) ins manu yroprin 8nl>8erip8i c;t. signnvi.
Die an der Pergamcnturkllnde Hangenden Siegel des obern Bunds an weiß-brauner, des Gotteshausbunds an weiß-roth -schwarzer, .gerichtenbunds an gelb-violetter, und der Landschaft Wallis (das große) an weiß-rother Seidenschnur, alle in grünem Wachs und in ^ ^kchiüttKapseln, sind wohl erhalten. — ?lbgedrukt bei Fäsi, Bibliothek der schweizerischen Staatskunde w. I. 317; ausziiglich bei Furrcr, Urkunden S'"des WaNis, S. 378.
II.
Beitritt Appenzell-Jnnerrhodens zum Bündnis? der VII katholischen Orte vom 5. Octobcr 1,5^
(sog. bvrromäischen oder goldenen Bund).
NiiM, t!I. August.
Vaiidcsarchiv in Appciijell. ^
In dem Namen der hochheiligisten vnzertheitbarlichen Dry faltigkeit vndGottheit, Gott Vatters, Sons vnd heiligen Gcistes, j Amen. Wir Schnlltheissen, Lci"dtcu»"