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5,1,b (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
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1864
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bemelten Obereggeren vnd Oberhirschbergeren by denen, zu wellichen er begert, belyben sötte vnd möge, de^gstalt, das die catholischen Oberegger vnd Oberhirschberger zu j der Kilchhörj vnd den inneren Roden, vnddann die euangelischen Oberegger vnd Oberhirschberger, wie Andere inn Trogner Rod, zu den vsscren Rode»deß Landts Appentzell mitt Gricht vnd Recht vnd inn all ander Weg diennen vnd gehören; mitt diser feerner»Erliithernng, wann ein Evangelischer, an den bemelten beiden j Gegninen gesessen, an einen Catholischen derEnden Vordernng vnd Zuspruch geWunne, vmb was Sachen groß oder klein das wcre, der sötte den Cath^tischen vor Landtamman vnd Rath der Kilchhörj Appentzell suchen vnd daselbst Recht nemmen, hinwiderin»ein Catholischer den Euangelischen vor Landtamman vnd Rath der vsseren Roden beklagen, j mit Recht su^nemmen vnd deß ervolgenden Entscheidts geläben, auch die Frevel, so jederzyt inn denen beiden Gegninen Mzutragend, an denen Orten vnd Enden vnd vff denen Güteren, da sh beschechend, vvr derselben GüterenBesitzers Oberkeit gerechtfertiget vnd gebüßt werden, vnd sittliche jetzt vnd vorerzelte Erliithernng sichvff j die bemelten zwo Gegninen Oberegg vnd Oberhirschberg vnd whter nit erstrecken, auch die ain vnder»Hirschberg inn Troger Rod, von deren wegen khein Spann ist, by den vsseren Roden fürer als bißhar belybc»vnd demselben Gricht, glych wie andere inn den Vßroden geseßne, vnderworsfen syn, hienebent auch beidesReligionen > Anhengere inn den vilbemelten beiden Gegninen Oberegg vnd Oberhirschberg jeder byReligion vnd Kilchgang fryg, vngetrengt vnd vnbeleidiget belyben, auch die Fyrtag wie die Catholischen haltetby gebürender Straaff, ohn alle Gefahr. Zum Vierten. Wann die Jnsesscn zu Stächlenegg, vnneer vo»Flecken j Appentzell vnd inn Hundtwyler Rod gelegen, so catholisch sind, zu der Kilchhörj Appentzell vnd de>inneren Roden sich schlahen vnd by denselben belyben wellent, söllcnt sy dasselbig wol thun mögen, vnue^hinderet der vsseren Roden, wclliches jedoch zu eines jeden Gfallen gstclt ist. Von wegen der FrevlenBußen, so jeder- > zyt an dem Ort verfallend, soll es gehalten werden, wie nechst hienor dero vonvnd Oberhirschberg halber gemeldet worden. Zum Fünften. Wiewol die ab Gaiß von alterhar Z»Kilchhörj Appentzell kilchgnössig vnd gehörig vnd mit Ninckenbach ein Rod gwessen, sidtmaln aber sy ^Gaiß ein eigne ^ Kilchen, auch jetztmaln all der euangelischen Religion sind vnd nun mehr lange Zyt vnd ^by den Vßroden gstanden vnd sich zu denselben gehalten, ohne Jnred der Kilchhörj Appentzell, so söllentbemelten vff Gaiß nach irem Begären fürer als bißhar by den vsseren Roden belyben mögen, zu ^inn allweg dienen vnnd die i von der Kilchhörj Appentzell irer jetzt an sy geführten Ansprach abstaan,nebent aber auch den bemelten ab Gaiß vmb das sy zu den Vßroden dicnnend khein Nachteil ald Ab ^bringen an irer Grechtigkeit, so sy von Alter vnd bißhar mitt dem Wcidgang ires Vechs zu denen von ^Kilchhörj inn die dry Alpen, auch das Gmein- j werch der Mendli vermög deß alten Harkhomniens ,gerichter Brief vnd Siglen gehept, sonders die von der Kilchhörj Appentzell inen denen vff Gaiß svt'Weidgang wyter als bißhar nachbarlich veruolgen lassen. Zum Sechßten. Bethresfcnd die gmeinengnössischen Tagleistungen, daruf söllint beide Theil, die von j der Kilchhörj vnd den inneren Roden v»ddie vsseren Roden, als gmeinlich ein Ort der Eydtgnoßschafft, ire Nathsbottschafften verordnen vnd n>itannderen schicken mögen, doch beide Gsandtcn mehr nit dann ein Stimm, wie brüchig, haben. Vnnitt 1^maln vff nechst gehaltner Jarrechnung zu Baden erkhcndt worden, wyl Appentzell j der Hanptslecken vndsprung, ouch vordrist Glid deß Landts ist vnd das gantz Landt dannenhar den Nammen tragt, dasdie von der Kilchhörj vnd inneren Roden ze Tagen den Vorsitz haben, so sölle es darby nochmaln ^Ob aber beide der inneren vnd vsseren Roden Bottschafften sich irer Stimm ze Tagen inn Sachen >"t

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