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5,1,b (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617 : Herrschafts- und Schirmortsangelegenheiten, Beilagen, Anhang und Register
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söllichem Überzühen, Angriff vnd ss Überfal desto bessere Gelegen- vnd Kommlicheit habendi, ye ein Pm'Wdie andre zu entschiitten, zu wöllicher Zytt die Nottdnrsft das ervordern würdt; deßglichen ouch wir zu beide"Theilen hiezwüschen alle fründtliche wolvereinigete Nachpnrschafft zu gemeinem Nutz und Frommen, oneArglist, eignen Nutz vnd böse Fluid (die dann by vnd zwüschen vns gentzlich vcrmitten vnd nitt gest"^^werden sollend) neben vnd miteinandren leisten, nicßen vnd erhallten mögcndt, wöllichs dann vns zn vorde>bewegt, sölliche lobliche, gntthcrtzige, ouch vffrechte waare Pündtnnß vnd Vcrstcndtnuß one allen Betrug, cll^'hochheiligister Dryfalltigkeit zu Lob vnd Eeren, zu Erhalltnng der heiligen catholischen, römischen, christlichKilchen, ouch zu Schirm vnd Wolfart vnser, vnser Landen, Lütten vnd Vnderthanen, mittcinandern ynzetrette'vnd vffzerichten. Darnmb dann wir König Philip von nnserm Thcil sonderlich verordnet mit vollinechtilstGwallt, nämlich vnsern Vettern vnd Ritter Vilsers Ordens deß gnldin Flüßcs, Don Carle von Arrag^'Herzog zn Terra noua, Prinzen zu Castelvetrano, Margkgraff zu Auola, Grafs zn Vnrgetto, vnsernAlmirante, Grand Condestabile vnd Vilsers Rhaats in dem Königkrich Sicilicn, ouch vnsern GubernatorenHertzogthnmbs Meyland vnd oberste» Honptman in Italien, das er durch Hillff vnd Mittel vnscrs ^gethrüwen Pompeij znin Crütz, Vilsers ordenlichcn Ambassadore» in der Eydtgnoßschafft, ein Mich heiligloblich Werck vollzühe vnd beschließe. Vnd aber wir die obgenannten Ort der Eydtgnoßschafft, nachdem hHandlung erstlich vsf einer darnmb gehalltncn Tagleistung, volgends vor vnsern Nhätten vnd Gemeindengetragen vnd verhandlet worden, habendi dasselbig allso mit höchstermellter catholischer königklicher Mayest^Hispanien vnd Portugall w. vorbestiniptem Anibassadoren, dem Herren znm Crütz vorgenannt, so vongedachtem Herren Hertzogcn von Terra noua ir catholischen königl. Mayestet Vcvclch mitt vollem G>o ^vnd Macht hierzu verordnet, mit vnsern höchsten Gwälltcn, Nhätten vnd Gmcinden angenommen, beschul' 'vnd allso wir beide Parthyen ein sölliche ivaare vnd gwnsse Vercinnng vnd hillffliche Pülidtnnß zuTheilen gegen einandern allso waar vnd vest, ouch in vffrcchten waarcn Thrnwcn, one alles Weigern, ^noch Disputieren, für vnß und nnsre Nachkommen, so lang dise Pündtnuß (wie dann harnach erlüttretwären sol, mitt einandern vsf vnd angenommen, beredt und beschlossen, beschließend vnd vollziehend auchselbig in Krafft diß Briests in der Form, Wys vnd Gstallt, wie das alles harnach wyttlönffiger von eMArtickel an den andern erklärt vnd beschriben würdt. Dem ist allso:

Deß Ersten, so versprechend wir einandern, das wir vnd die Vnsern beidersytts fryen .

gang, Handel vnd Wandel gegeneinander» haben sötlcnt vnd mögendt. Hieneben so vcrsprechcnt vnd laszn wir die obgenannten Ort der Eydtgnoßschafft, so in dise Pündtnnß getrettcn sind, das Ir catho Ükönigklichen Mayestet Volk vnd Vnderthanen deß Hertzogkhumbs Meyland vsf vnser vnd vnserLanden allerhand Victualien oder Narnng, Spys vnd Tranck zn irem hußhablichen Bruch konsfen >»ög^was aber einer darüber zekouffen begerte, sol es beschehen mitt Erlonptnuß-der Oberkheittcn oder des »maus, da man söllches kausfen wölkte. Allso onch sötten vnd mögen sy allerhand andre Waar vnd Kmstllschätz konsfen vnd verkonsten, onch diß alles, es sye Waaren oder Victualien, vsf das gesagt HertzollMeyland vertigen, doch das sy alle schuldige Zöl zalendt vnd alle Ordnungen vnd Satzungen, sovffgesetztt oder noch in künfftigem billichermaßen vffgesetzt werden Möchtend, halltend. Ob ss aber villicht soden übrigen Orten der Eydtgnoßschafft, so in ettlichen disern Landen, besonders enert Gebirgs, glych^'mitt inen den obgenannten Orten zeherrschen habendi, nitt gefallen wöllte, so haben doch wir der ^gedachten Orten, so in diser Pündnuß begriffen, versprochen sondrer Glitte vnd Milltigkeit, alle»