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Das pflichtmäßige Andenken an würdige Religions-Lehrer : eine Predigt bey der Amts-Niederlegung des Herrn Predigers Johann Wilhelm Janssen gehalten am 27. Junius 1802 in der reformirten Kirche zu Düsseldorf ; nebst einigen angehängten Notizen über die allmählige Entstehung und fernere Ausbreitung der dortigen reformirten Gemeinde und einem Verzeichnisse aller Prediger derselben von 1584 bis 1802
Entstehung
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44In dieser Zeit wurden der Gemeinde einige Ge-schenke zur Aufmunterung mitgetheilt. So schenktez. B. der Aelteste Jacob Schliepkoten im Jahr1648 die Taufkaune.Wilhelm Kurzmann und seine HausfrauMargaretha Goldenbach schenkten 1659 die sil-berne Taufschüssel.Die Erben Ihrer Fürstlichen Durchlaucht,der Frau Pfalzgräfin Catharina Charlotta, schenk-ten der Gemeinde eine übergoldete silberne Kanne,einen Becher und einen übergoldeten silbernen Tel-ler, welche Ihre Fürstliche Durchlaucht in der Hof-kirche bey dem h. Abendmahle gebraucht hatten. Ausdem Kelche ward nachher die vergoldete silberne Schüs-sel verfertigt, in welcher das Brot zum h. Abend-mahl aufgetragen wird.Jacob Lehnhoff Prediger zu Holtenim Clevischen wurde den 10. September 1663 zumPrediger dieser Gemeinde gewählt. In der Vacanzhatte der Hofprediger Johann Hundius den Dienstbey derselben zuweilen mit versehen. In diesemJahre wurde das sogenannte Hüllkens Haus aufder Kurzenſtraſſe zur Prediger⸗Wohnung beſtimmtund adaptirt. In dem Sommer ließ man den Got-tesdienſt um 8 Uhr des Morgens anfangen.lichius, der wie vorhin erinnert ward, schon in dem Jahre1609 dieser Gemeinde vorstand, nicht eben mit großer Hu-manität von seinen Gegnern sey behandelt worden. S. dieDeduction a. a. O. S. 5.