—23 —wild aufgewachsene, mit dem Geist der christlichenReligion völlig unbekannte, und arbeitsscheue Ge-schöpfe.§. 35.Was läßt sich von Mädchen dieser Gattung, wenndie Blüthe der Fruchtbarkeit bey ihnen erscheinet, vonGeschoͤpfen, welche die Gefahren und Nachstellungen,womit sie in ihren Jahren zu kämpfen haben, nicht immindesten ahnden, und sich ganz allein überlassen sind,wohl Günstiges erwarten? Werden sich solche Dirnennicht etwas dünken, und stolz darauf seyn, wenn ih-nen von jungen, vielleicht gar vornehmen Herrchen,nachgegangen, wenn ihnen sanfte, süße, schmeichelndeWorte vorgesagt, Präsentchen gegeben oder verspro-chen werden. Ohne Bedenken werden sie dem Wunschihrer Buhler nachgeben, vielleicht aber schon bald dieVorbothen einer unehlichen Mutterschaft empfinden.§. 36.Wie geht's nun aber weiter? natürlicherweise wer-den die Verführer nicht gern den Namen im Publikumhaben wollen, sich mit so gemeinen Dirnen abgegebenzu haben; sollte ich nun irren, wenn ich die Behaup-tung aufzustellen wage, daß solche Verführer, um sichaus der Schlinge zu ziehen, wenigstens in vielen Fällender Geschwächten selbst zuzusprechen, für gut findenwerden, entweder die heranwachsende Frucht durchSup-
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Mittel und Vorschläge wodurch ... dem Verbrechen des Kindermordes vorgebeugt ... werden würde ...
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