26lüsterner Jünglinge zu befürchten hätten; so deutlichals es immer die Bescheidenheit erlaubte, mit lebhaf-ten Farben schilderten, und im Allgemeinen von dentraurigen Beispielen und dem Unglück erwähnten, in wel-ches sich so manches junge Mädchen durch seinen Leicht-sinn gestürzet hat, daß alsdann gewiß die Pfarrge-nossen durch faßliche Reden über erwähnten Gegen-stand gerühret, und daß manches Mädchen, welchesdie Schändlichkeit des Kindermordes nicht einsah undbeherzigte, sich für hiezu den Weg bahnende Gelegen-heiten hüten, oder daß es wenigstens, falls es auchdie Keuschheit mit der Wollust vertauscht, und sichdadurch in den Zustand der außerehlichen Mutterschaftversetzt hätte, vor der Ausübung jener schwarzen Thatzurück schaudern würde, die es vielleicht sonst, wennnicht mit kaltem Blute, jedoch wegen Mangel des nö-thigen Unterrichts, über die Schändlichkeit dieses Ver-brechens, unternommen haben würde.§. 33.Wenn die Pfarrer nicht zur Klasse jener Leute ge-hören, deren Worte zwar gut und kraftvoll, deren ei-gene Handlungen aber beim Vergleich mit ihren Kan-zelvorträgen, einen gewaltigen contrast und Abstichdarstellen, so würden dieselben durch Predigten dieserArt, auf die Eltern und Kinder zu wirken, und dieMütter diese Lehre in den Gemüthern ihrer Töchterbey
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Mittel und Vorschläge wodurch ... dem Verbrechen des Kindermordes vorgebeugt ... werden würde ...
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